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Nach Bahnstreik: Auch Donnerstag fuhren einige Züge verspätet

Wolfsburg Nach Bahnstreik: Auch Donnerstag fuhren einige Züge verspätet

Der Tag nach dem Bahnstreik: Nach dem Ausstand von Lokführern und Zugpersonal sollte der Verkehr gestern wieder nach Fahrplan laufen - doch vormittags gab es am Wolfsburger Bahnhof immer noch Verspätungen.

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Bahnhof: Nach dem Streik von Lokführern kam es Donnerstag zu Verspätungen im Fernverkehr.

Quelle: Photowerk (he)

Züge nach Berlin kamen zum Beispiel 30 bis 40 Minuten oder sogar eine Stunde später.

„Das waren Auswirkungen des Streiks“, erklärt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Ein Zug, der aus Karlsruhe kam, erreichte Wolfsburg eine volle Stunde zu spät. Allerdings lag das nicht nur an den Spätfolgen des Streiks - es gab auch noch eine Signalstörung.

Eric Stoller und Stephanie Babic mussten 30 Minuten auf ihren ICE nach Berlin warten. „Das ist ziemlich blöd“, fanden beide. Gut, dass Berlin ihr Ziel war und sie nicht von dort aus mit einem Anschlusszug weiter mussten. Den hätten sie wohl verpasst. Auch Martha Frei wollte gestern früh nach Berlin. Ihr ICE hatte sogar eine Stunde Verspätung: „Eigentlich dachte ich, dass sich die Folgen des Streiks diesmal nicht so lange auf den Fahrplan auswirken.“

Bei der Regionalzügen lief es gestern deutlich besser, diese fuhren und kamen auch meist pünktlich. Am Mittag lief es dann auch im Fernverkehr wieder planmäßig.

Vereinzelt sei es gestern zu Verspätungen und Ausfällen gekommen, „da Lokführer nach dem Ende des Streiks teilweise erst noch zu ihren Einsatzorten gebracht werden mussten und diese Züge nach und nach eingetaktet werden mussten“, so die Deutsche Bahn.

Der Ersatzfahrplan im Fernverkehr und der ausgedünnte Regional-Fahrplan, die bereits vor dem Streik am Mittwoch zum Einsatz kamen, hätten sich ausgezahlt, so die Bahn. Folge: Die Züge hätten nicht planlos in ganz Deutschland verstreut gestanden, sondern oft an geplanten Einsatzorten.

syt

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