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Nach Amsel-Rettung: Tipps vom Experten

Nabu: Vögel in Ruhe lassen Nach Amsel-Rettung: Tipps vom Experten

Nachdem Uwe Siersleben Montagmorgen vergeblich versucht hatte, eine hilflose Amsel an der Saarstraße zu retten, ließ er sie schweren Herzens wieder frei (WAZ berichtete).

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Amsel-Rettung: Uwe Siersleben wollte einem kleinen Vogel helfen.

Quelle: Photowerk (bas/Archiv)


„Richtig so“, sagt Michael Kühn vom Naturschutzbund Nabu. Denn: Die Vögel unternehmen zurzeit ihre ersten Flugversuche und sollten dabei nicht gestört werden. „Zwischen April und Juli erhalten wir immer wieder Anrufe von Wolfsburgern, die vermeintlich aus dem Nest gefallene Vögel in Obhut genommen haben“, so Kühn. Allen Anrufern wird geraten, die Vögel wieder freizulassen. Denn dass die kleinen Vögel zurzeit auf dem Boden herumhüpfen, sei ganz natürlich.
„Die kleinen Vögel verlassen ihre Nester und benötigen noch einige Tage, bis sie davon fliegen können“, erklärt der Experte. Sie würden während dieser Zeit von ihren Eltern beobachtet und gefüttert.
Kühn appelliert vielmehr an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere in den nächsten Tagen im Haus zu behalten. Denn: „Für Katzen sind die kleinen Vögel, die noch nicht fliegen können, leichte Beute.“

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