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Müllabfuhr erhitzt Gemüter: Werden Tonnen nicht mehr geholt?

Neue Sicherheitsbestimmungen Müllabfuhr erhitzt Gemüter: Werden Tonnen nicht mehr geholt?

Hohe Wellen schlagen neue Sicherheitsbestimmungen für die Müllabfuhr - Straßenbreite und Rückwärtsfahren, Berufsgenossenschaft und Arbeitsschutz spielen eine Rolle. In der Eichendorffstraße fürchten Bewohner, dass die WAS ab sofort ihre Tonnen nicht mehr aus der Stichstraße hinter den Häusern abholt.

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Müllabfuhr: Werden schmale Straßen von der WAS bald nicht mehr befahren?

Quelle: Uwe Dillenberg

Wolfsburg. Das ist aber nicht so, versichert WAS-Chef Dr. Herbert Engel. Besorgte Anwohner trugen die Thematik jetzt in den Ortsrat Stadtmitte, auf WAZ-Nachfrage versichert WAS-Chef Engel aber: „Wir stellen nirgendwo von heute auf morgen die Abfuhr ein“ - jeder Fall werde geprüft. „Wenn möglich, holen wir die Kuh vom Eis.“

Was das konkret bedeutet, erklärt Engel am Beispiel Eichendorffstraße. Dort stehen die Tonnen in einer rückwärtigen Stichstraße - ein Privatweg, wie sich heraus stellte. Den dürfe man gar nicht befahren, sagt Engel: „Aber natürlich macht es keinen Sinn, einfach kategorisch zu sagen: Das war‘s.“ Statt dessen werde (egal ob private oder öffentliche Straße) geprüft, ob die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden können.

Problem beim Privatweg: „Wir müssen die Besitzer ermitteln, sie müssen bereit sein, die Änderungen durchzuführen, wir müssen einen Vertrag zum Befahren der Straße schließen.“ So lange werde man den Ist-Zustand beibehalten und weiter abfahren. Allerdings: „Wo es nicht möglich ist, werden wir die Abfuhr einstellen“ - wo im Stadtgebiet das der Fall sein könne, müsse sich nach und nach ergeben.

Und was würde das für die Bürger bedeuten? „Die müssten ihre Mülltonnen dann tatsächlich bis zur nächsten großen Straße schieben“, weiß Ortsbürgermeister Detlef Conradt. Auch aus seiner Sicht habe der Arbeitsschutz Vorrang; dennoch suche er natürlich nach Lösungen im Sinne der Bürger: „Und darum bin ich in intensiven Gesprächen mit Stadt und WAS“ - das Ende ist vorerst offen.

fra

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