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Müde Menschen mit einem Lächeln auf den Lippen

Wolfsburg Müde Menschen mit einem Lächeln auf den Lippen

Am Dienstagmorgen um 8.46 Uhr fährt der erste Bus aufs Schulgelände der GS 7 Am Lerchengarten, die ersten 30 Flüchtlinge beziehen ihre Notunterkunft in Alt-Wolfsburg. Männer, Frauen und Kinder, die müde wirken. Und dennoch grüßen sie mit einem Lächeln auf den Lippen: „Hello.“

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Notunterkunft in der Nordstadt: Gestern früh trafen die ersten Flüchtlinge ein.

Quelle: Manfred Hensel

Was sofort auffällt: Viele, viele Kinder sind unter den Menschen, die dem Krieg in ihrer Heimat entflohen sind. Mütter packen klapprige Kinder-Karren aus dem Bus, Väter tragen die wenigen Habseligkeiten, die man retten konnte; in Rucksäcken oder Plastiktüten.

Raus aus dem Bus, rein in die Turnhalle, Fragen durch wartende Journalisten sind seitens der Stadt in diesem Moment nicht gewünscht. Verständlich. Hinter den Menschen liegen die nächtliche Busfahrt aus Bayern in den Norden, hinter den Menschen liegen drei Stunden in der Dieselstraße mit Erstregistrierung und ärztlicher Untersuchung, vor ihnen liegen die Verteilung auf die provisorischen Parzellen in der Turnhalle und eine Sicherheitsunterweisung. Dann soll es Frühstück geben und, hoffentlich, die ersten ruhigen Minuten dieses ersten Tages in Wolfsburg.

Viel Ruhe hatten auch die 30 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes nicht, das die Unterkunft am Lerchengarten betreibt und betreut. Im Stundentakt änderte sich am Montag die erwartete Ankunftszeit der neuen Flüchtlinge: Erst hieß es Montagabend, dann Dienstagfrüh, plötzlich sollte es mitten in der Nacht sein, dann wieder Dienstagfrüh. „Im Moment dauert der Tag für viele Helfer von 6 Uhr bis 23 Uhr“, sagt DRK-Geschäftsführer Hubert Volkmer.

Gejammert hat keiner.

fra

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