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Stadt Wolfsburg Mordprozess: Polizist fand Opfer noch lebend
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mordprozess: Polizist fand Opfer noch lebend
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19:16 29.08.2011
Mord auf VW-Parkplatz: Ein Wolfsburger soll seine Ex-Freundin erstochen haben.
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Ein Oberkommissar war gegen 6 Uhr einer der ersten am Tatort. Das Opfer, das lange, tiefe Schnitte an Hals und im Gesicht hatte, habe noch gelebt: „Ich bin der Meinung, dass ich noch einen leichten Puls gespürt habe“, so der 37-Jährige. Die Frau starb um 6.19 Uhr im Rettungswagen auf dem Weg ins Klinikum.

Während alle verfügbaren Kräfte der Polizei nach dem 36-Jährigen fahndeten, tauchte der unvermittelt in der Wache auf. Zu einem Hauptkommissar sagte er: „Ich bin der, den ihr sucht“. Der 43-Jährige zog seine Dienstwaffe. Währen der Angeklagte mit erhobenen Händen an der Wand stand, sei es zu einer „grotesken Situation“ gekommen, so der Beamte: „Zwischen uns wischte die Putzfrau mit einem Feudel durch.“ Der Wolfsburger habe aber keinen Widerstand geleistet.

Als der Beamte ihm erklärte, dass seine Ex-Lebensgefährtin ihren Verletzungen erlegen ist, habe der Angeklagte „nicht im geringsten schockiert, verwirrt oder bestürzt“ gewirkt. Auf einen Aufenthalt im Gefängnis hatte sich der 36-Jährige sorgsam vorbereitet. Er hatte eine Tasche mit persönlichen Sachen dabei. Inhalt: Kleidung, Fotos – und Kuscheltiere!

bm

Aus einem Kunstwerk werden 385: Stück für Stück verkauft das Wolfsburger Kunstmuseum derzeit einzelne Motive aus dem Riesenkunstwerk von Gerwald Rockenschaub. Jedes der 385 Motive auf der 66 Meter langen und elf Meter hohen Installation kann für je 515 Euro erworben werden.

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