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Mordprozess: Polizist fand Opfer noch lebend

Wolfsburg Mordprozess: Polizist fand Opfer noch lebend

Fahndung, Festnahme, erstes Verhör – mit der Vernehmung von fünf Polizisten ist gestern der Mord-Prozess gegen einen Wolfsburger (36) vor dem Landgericht Braunschweig fortgesetzt worden. Der Elektroniker hatte zugegeben, seine Ex-Verlobte (37) am 25. Februar auf dem VW-Parkplatz an der Heinrich-Nordhoff-Straße mit einem Messer getötet zu haben (WAZ berichtete).

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Mord auf VW-Parkplatz: Ein Wolfsburger soll seine Ex-Freundin erstochen haben.

Ein Oberkommissar war gegen 6 Uhr einer der ersten am Tatort. Das Opfer, das lange, tiefe Schnitte an Hals und im Gesicht hatte, habe noch gelebt: „Ich bin der Meinung, dass ich noch einen leichten Puls gespürt habe“, so der 37-Jährige. Die Frau starb um 6.19 Uhr im Rettungswagen auf dem Weg ins Klinikum.

Während alle verfügbaren Kräfte der Polizei nach dem 36-Jährigen fahndeten, tauchte der unvermittelt in der Wache auf. Zu einem Hauptkommissar sagte er: „Ich bin der, den ihr sucht“. Der 43-Jährige zog seine Dienstwaffe. Währen der Angeklagte mit erhobenen Händen an der Wand stand, sei es zu einer „grotesken Situation“ gekommen, so der Beamte: „Zwischen uns wischte die Putzfrau mit einem Feudel durch.“ Der Wolfsburger habe aber keinen Widerstand geleistet.

Als der Beamte ihm erklärte, dass seine Ex-Lebensgefährtin ihren Verletzungen erlegen ist, habe der Angeklagte „nicht im geringsten schockiert, verwirrt oder bestürzt“ gewirkt. Auf einen Aufenthalt im Gefängnis hatte sich der 36-Jährige sorgsam vorbereitet. Er hatte eine Tasche mit persönlichen Sachen dabei. Inhalt: Kleidung, Fotos – und Kuscheltiere!

bm

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Wolfsburg
Mord auf VW-Parkplatz: Der Angeklagte mit seinen Verteidigern.

Am Morgen hat vor dem Braunschweiger Landgericht der Prozess um den Mord an einer 37-jährigen Frau auf dem VW-Parkplatz begonnen. Dem ehemaligen Lebenspartner (36) des Opfers wird vorgeworfen, die Mutter seines neunjährigen Sohnes am 25. Februar heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen durch Schnitte und Stiche am Hals getötet zu haben.

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