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Mordfall Sabine Bittner: Ermittler befragen rund 1000 Anwohner

Wolfsburg Mordfall Sabine Bittner: Ermittler befragen rund 1000 Anwohner

Um den Mord an Sabine Bittner aufzuklären, wird es am Sonntag eine der größten Polizei-Aktionen in der Wolfsburger Geschichte geben: 50 Bereitschaftspolizisten gehen in Reislingen-Südwest von Haus zu Haus. Rund 1000 Anwohner werden befragt, um neue Hinweise auf den Mörder zu finden. Die Großaktion trifft bei den Anwohnern auf Zustimmung.

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Befragung aller Nachbarn: Nach der Spurensuche im Wohnhaus von Sabine Bittner (r. Foto) setzt die Polizei jetzt auf eine Großaktion.

Quelle: Photowerk (rpf/bas)

„Ich finde es gut, dass die Polizei alles unternimmt, um den Täter zu finden“, sagt Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Friedrichs (SPD). Der Mord sei überall im Ort Thema - auch beim FC Reislingen, dessen Vorsitzender Friedrichs ist. Er werde am Sonntag bei der Polizei-Aktion vor Ort sein.

Der stellvertretende Ortsbürgermeister Sieghard Wilhelm (Grüne) wohnt selbst in Reislingen-Südwest und hofft, dass die Ermittler neue Hinweise bekommen: „Es ist die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.“ Inzwischen würden immer mehr Gerüchte ins Kraut schießen. „Es kann durchaus sein, dass einige Dinge beobachtet haben, die sie selbst nicht für wichtig halten“, sagt Wilhelm.

Genau auf diese scheinbar unwichtigen Beobachtungen hofft die Sonderkommission Reislingen am Sonntag zu stoßen. Die Bereitschaftspolizisten aus Lüneburg werden in 25 Teams mit jeweils zwei Beamten am Sonntag von 9.30 bis 16 Uhr rund um den Fanny-Lewald-Ring ausschwärmen. Sie werden in dieser Zeit an jeder Haustür klingeln. Das Ziel: Hinweise finden zu Verdächtigen Autos, Personen oder sonstigen Begebenheiten.

„Wir werden alle Menschen, die rund um den Tatort unterwegs sind, ansprechen“, kündigte Polizeisprecher Sven-Marco Claus an. Im Gegenzug werden die Beamten aber auch für jeden ansprechbar sein, der etwas gesehen hat.

rpf

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