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Mordfall Bittner: Polizei prüft Akten

Wolfsburg Mordfall Bittner: Polizei prüft Akten

Eineinhalb Jahre nach dem Mord an Sabine Bittner in Reislingen-Süwest ermittel die Polizei noch immer. Einzelne Hinweise aus der Bevölkerung gebe es immer wieder, bisher führte aber keiner zum Täter. „So ein Fall lässt auch uns nicht los“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

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Die 47-jährige zweifache Mutter war im Dezember 2012 in ihrem Haus ermordet worden. In der Anfangszeit arbeiteten 20 Beamte in der Sonderkommission, jetzt sind es noch zwischen zwei und fünf am Tag. Mehr als 2000 Menschen wurden bereits befragt, der Aktenberg wuchs und wuchs. 50 Tipps gingen noch einmal nach der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ im Februar 2014 ein. Inzwischen durchforstet die Polizei parallel zur Verfolgung neuer Hinweise den Aktenberg. „Wir wollen überprüfen, ob es irgendwo doch noch einen Ermittlungsansatz gibt, den wir vielleicht übersehen haben“, sagt Claus.

Nach der TV-Sendung im Februar dieses Jahres hatte die Polizei außerdem ein Online-Portal für Hinweise eingerichtet, das noch immer besteht. Vorteil für die Polizei: Hier treten die Ermittler direkt in den Dialog mit anonymen Tippgebern. Es ist aber ein langwieriges Geschäft: „Zum Teil dauert es Wochen, bis auf eine Nachfrage eine Antwort kommt“, so Claus. Deshalb ruft die Polizei mögliche Zeugen erneut dazu auf, sich zu melden. „Vielleicht gibt es jemanden, der uns doch noch nicht alles gesagt hat“, so der Sprecher.

  • Hinweise unter Tel. 05361/46460 oder weiterhin im anonymen Internet-Portal (https://www.bkms-system.det/soko-reislingen). 
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