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Mordfall Bittner: Akte wohl bald geschlossen

Wolfsburg Mordfall Bittner: Akte wohl bald geschlossen

Wolfsburg. Bleibt der Mord an Sabine Bittner für alle Zeiten ungeklärt? Es sieht ganz danach aus - die Staatsanwaltschaft steht offenbar kurz davor, die Akte zu schließen.

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Der Mordfall Bittner: Möglicherweise wird der Täter nie gefasst.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Noch sei es zwar nicht ganz so weit, sagt Oberstaatsanwältin Birgit Seel: „Noch warten wir auf die Auswertung letzter Spuren durch das LKA“, sagt sie. „Und so lange wird die Akte auch nicht zugeklappt.“ In dieser Akte wird offiziell (noch) ein Beschuldigter geführt - die Ermittler hatten den Ehemann des Mordopfers in Verdacht, Beweise gibt es bisher nicht.

Und dass es diese Beweise, gegen wen auch immer, jemals geben wird, erscheint nach fast dreijährigen Ermittlungen unwahrscheinlicher denn je. Sabine Bittner war am 29. November 2012 in ihrem Haus in Reislingen-Südwest mit zwei Schüssen regelrecht hingerichtet worden. Trotz immensem Fahndungsaufwand mit Sonderkommission, Befragung von 1000 Nachbarn, einer extra geschalteten Plattform für anonyme Hinweise und mehreren Fahndungsaufrufen in Fernsehsendungen blieb die heiße Spur bis zuletzt aus.

Doch auch, wenn die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen demnächst wohl vorläufig einstellen wird, sagt Birgit Seel: „Wenn es neue Hinweise gibt, wird das Verfahren jederzeit wird aufgenommen. Mord verjährt nie.“

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