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Stadt Wolfsburg Mord im Asylheim: Ging es um Falschgeld?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mord im Asylheim: Ging es um Falschgeld?
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00:27 10.10.2014
Spurensuche am Tatort: Ging dem Mord im Asylbewerberheim ein Streit um Drogen und Falschgeld voraus? Quelle: Archiv
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Vor zwei Wochen war im Asylheim in der Fallerslebener Hafenstraße ein Nigerianer (31) erschossen worden - nach bisherigen Ermittlungen wollte der Mann in einem Streit um Drogen schlichten. Dringend tatverdächtig sind zwei Russlanddeutsche (35 und 26 Jahre alt) aus Wolfsburg, die in Haft sitzen. Angeblich wollten die Männer im Heim von einem Asylbewerber Drogen kaufen - Spekulationen zufolge kam es zum Streit, weil die beiden das Rauschgift womöglich mit Falschgeld bezahlen wollten. „Davon allerdings ist in den Ermittlungsakten nichts bekannt“, sagt Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Mittlerweile hat sich der jüngere der beiden Verdächtigen im Rahmen seiner Vernehmungen zwar geäußert. „Aber der Mann streitet alles ab“, sagt Birgit Seel. Der 35-Jährige, der bei der Auseinandersetzung selbst schwere Kopfverletzungen erlitten hatte und in einen Haftkrankenhaus liegt, schweigt weiter eisen.

Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen rund um die Schusswaffe, die wenige Tage nach der Bluttat in der Nähe des Heims gefunden worden war. War es tatsächlich die Tatwaffe? Birgit Seel: „Weil auch nach DNA-Spuren und anderem gesucht wird, können die Untersuchungen einige Wochen dauern.“

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