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Stadt Wolfsburg Mord im Asylbewerberheim: Polizei findet die Tatwaffe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mord im Asylbewerberheim: Polizei findet die Tatwaffe
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00:27 02.10.2014
Mord im Asylbewerberheim: In der Nähe des Tatorts hat die Polizei jetzt eine Schusswaffe gefunden - wohl die Tatwaffe. Quelle: Britta Schulze
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Bei der Bluttat am Mittwoch letzter Woche war es nach bisherigen Erkenntnissen um einen Drogendeal gegangen, in den der getötete 31-jährige Nigerianer allerdings ganz offenbar nicht verwickelt war. Mit wem in dem Heim wollten die drei tatverdächtigen Deutsch-Russen (35, 35 und 26 Jahre) dann Geschäfte machen? Was lief schief, warum kam es zu einer Schlägerei und den tödlichen Schüssen? Und wie wurde einer der Angreifer (35) selbst schwer am Kopf verletzt? Birgit Seel: „Dazu machen wir aus ermitttlungstaktischen Gründen zunächst keine weiteren Angaben.“

Was sie bestätigte: Das Opfer wurde mittlerweile obduziert, Todesursache seien „Verletzungen des Oberkörpers gewesen. Wie viele Schüsse gefallen sind, sagen die Behörden nicht.

Derweil hat die Wolfsburger Polizei gestern ihre Ermittlungen vor Ort abgeschlossen, das zuvor gesperrte Heim wurde zu Mittag wieder an die Stadt Wolfsburg übergeben. Und: Morgen Vormittag wird ein Polizeihubschrauber das Gebiet noch einmal überfliegen, Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Wir wollen noch Übersichtsaufnahmen vom Tatort fertigen lassen.“

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Riesenschreck bei der Reitbahn Frank: Beim Platzwechsel von der Hubertusstraße (Nordstadt) nach Wendschott büxten gestern früh alle fünf Rentiere aus ihrem Transporter aus. Die gesamte Familie Frank versuchte die Tiere wieder einzufangen, was auch nach zwei Stunden klappte - nur das jüngste Rentier Niki blieb verschwunden.

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Dieser Fall sorgt bei der Polizei für Gesprächsstoff: Mit 10.000 Euro wollte sich ein betrunkener Autofahrer zwei Beamten gegenüber quasi freikaufen (WAZ berichtete) . „An einen ähnlichen Fall kann ich mich nicht erinnern“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

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Nach dem Mord im Fallersleber Asylbewerberheim demonstrierten gestern 40 Mitbewohner und Freunde des Getöteten Stanly Utubo (31). Sie marschierten von der Hafenstraße über Westhagen und den Laagberg zum Rathaus. Dort baten sie um mehr Sicherheit und übten Kritik an den Einsatzkräften in der Mordnacht.

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