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Mord im Asylbewerberheim: Polizei findet die Tatwaffe

Wolfsburg Mord im Asylbewerberheim: Polizei findet die Tatwaffe

Nach dem Mord im Fallersleber Asylbewerberheim hat die Polizei offenbar die Tatwaffe gefunden. Die Ermittlungsbehörden bestätigten gestern, dass „im Bereich des Tatorts“ in der Hafenstraße eine Schusswaffe gefunden worden sei. „Ob es sich tatsächlich um die Tatwaffe handelt, muss noch geklärt werden“, sagt Birgit Seel als Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Viele weitere Fragen sind offen.

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Mord im Asylbewerberheim: In der Nähe des Tatorts hat die Polizei jetzt eine Schusswaffe gefunden - wohl die Tatwaffe.

Quelle: Britta Schulze

Bei der Bluttat am Mittwoch letzter Woche war es nach bisherigen Erkenntnissen um einen Drogendeal gegangen, in den der getötete 31-jährige Nigerianer allerdings ganz offenbar nicht verwickelt war. Mit wem in dem Heim wollten die drei tatverdächtigen Deutsch-Russen (35, 35 und 26 Jahre) dann Geschäfte machen? Was lief schief, warum kam es zu einer Schlägerei und den tödlichen Schüssen? Und wie wurde einer der Angreifer (35) selbst schwer am Kopf verletzt? Birgit Seel: „Dazu machen wir aus ermitttlungstaktischen Gründen zunächst keine weiteren Angaben.“

Was sie bestätigte: Das Opfer wurde mittlerweile obduziert, Todesursache seien „Verletzungen des Oberkörpers gewesen. Wie viele Schüsse gefallen sind, sagen die Behörden nicht.

Derweil hat die Wolfsburger Polizei gestern ihre Ermittlungen vor Ort abgeschlossen, das zuvor gesperrte Heim wurde zu Mittag wieder an die Stadt Wolfsburg übergeben. Und: Morgen Vormittag wird ein Polizeihubschrauber das Gebiet noch einmal überfliegen, Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Wir wollen noch Übersichtsaufnahmen vom Tatort fertigen lassen.“

fra

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