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Mord an Sabine Bittner: Verfahren eingestellt

Wolfsburg Mord an Sabine Bittner: Verfahren eingestellt

Wolfsburg. Nach dem Mord an Sabine Bittner hat die Staatsanwaltschaft die Akte offiziell geschlossen. Das Verfahren wurde eingestellt. Das Verbrechen, das sich am 29. November 2012 in Reislingen ereignet hatte, bleibt vermutlich ungesühnt.

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Die Akte wird geschlossen: Polizeisprecher Sven-Marco Claus mit einem Zeugenaufruf zu dem Verbrechen.

Quelle: Photowerk (he/Archiv)

Damals war Sabine Bittner in ihrem eigenen Haus kaltblütig durch zwei gezielte Genickschüsse ermordet worden. Die Polizei gründete eine Mordkommission, die hunderten Spuren und Hinweisen nachging, mehrfach auch im Fernsehen fahndete - unter anderem in der Sendung „Aktenzeichen XY“. Die Ermittler gingen davon aus, dass es sich um das Werk eines Auftragskillers handelte.

Aber: „Es konnte kein Täter ermittelt beziehungsweise kein Tatnachweis geführt werden“, sagt Oberstaatsanwältin Birgit Seel zu den Gründen für die Einstellung des Verfahrens im Mai, die sich bereits Ende letzten Jahres abgezeichnet hatte (WAZ berichtete). Der Ehemann des Opfers galt lange Zeit als tatverdächtig. In einem Interview erhebt sein Anwalt nun Vorwürfe in Richtung Polizei und Staatsanwaltschaft, die Ermittler hätten sich nur auf seinen Mandanten konzentriert und weder nach rechts noch nach links geschaut. Vorwürfe, die Birgit Seel energisch zurückweist: „Es wurde alles ausgewertet und jeder Spur nachgegangen, die sich in irgendeiner Weise ergab.“

Nun gilt die Akte als geschlossen, das muss sie aber nicht für alle Zeiten bleiben. Die Wolfsburger Polizei verfügt über eine Abteilung, die ungeklärte Fälle nach Jahren noch einmal von anderen Kollegen nachrecherchieren lässt. Gut möglich, dass dies in diesem Fall geschieht. Denn Mord verjährt nie.

fra

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