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Stadt Wolfsburg Mord an Prostituierter: Großaufgebot suchte Tatwaffe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mord an Prostituierter: Großaufgebot suchte Tatwaffe
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16:42 14.11.2016
Mord an einer Prostituierten in Vorsfelde: Auch am Montag war wieder ein Großaufgebot der Polizei vor Ort, wichtige Beweisstücke fanden die Beamten aber offenbar nicht. Quelle: Roland Hermstein
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Vorsfelde

Wichtige Beweisstücke oder gar die Tatwaffe fanden die Ermittler bei der Suchaktion am Montag aber nicht. Und: Nach wie vor stehe die Identität des Opfers nicht hundertprozentig fest. „Wir können nach wie vor nichts Definitives zu den Personalien sagen“, erklärte Polizeisprecher Thomas Figge gestern gegenüber der WAZ. Die Frau war am Freitagnachmittag schwer verletzt in dem Etablissement in der Vorsfelder Südstadt gefunden worden und starb noch am Tatort, der Notarzt konnte nichts mehr ausrichten. Laut Polizei starb die Frau, die offensichtlich schlimme Verletzungen aufwies, durch „stumpfe Gewalteinwirkung“. Ob ihr diese durch eine Waffe oder ein Werkzeug beigebracht wurde, weiß die Polizei bisher nicht – oder sagt es zumindest nicht.

Gestern holte sich die 30-köpfige Mordkommission mit dem Namen „Bahnhof“ Verstärkung von der Bereitschaftspolizei aus Braunschweig. Zunächst schnitten Beamte einer technischen Einheit das Unterholz mit Motorsensen und Motorsägen zurück, anschließend suchten 30 Bereitschaftspolizisten den Bereich rund um den Tatort nach Spuren und Beweismitteln ab. Die Polizisten drehten sozusagen jeden Stein um – ohne Erfolg.

Nach wie vor sucht die Polizei nach einem etwa 50 Jahre alten Mann, der am Freitag zwischen 14 und 15 Uhr die Straße am Bahnhof entlang gegangen sei. Wer etwas dazu sagen kann oder andere möglicherweise wichtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich unter Telefon 05361-46460 bei der Polizei melden.

Ob der Tod der Frau in Vorsfelde mit dem Mord an einer Prostituierten (40) eine Woche zuvor in einem Love-Mobil an der Bundesstraße 494 bei Peine in Verbindung stehen könnte, prüfen die Ermittler zwar auch; konkrete Indizien dafür gebe es aber bislang nicht. Eine Boulevard-Zeitung hatte sogar noch den Mord an einer Prostituierten in Chemnitz in eine mögliche Reihe von Fällen gebracht – das aber sei reine Spekulation, sagt die Polizei.

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Die am Freitag im Vorsfelder Mini-Bordell „Sandys Freizeittreff“ getötete Prostituierte ist auch nach der Obduktion noch nicht „abschließend identifiziert“. Das teilte Wolfsburgs Polizeisprecher Thomas Figge am Sonntag mit. Fest stehe nur: Sie sei durch „stumpfe Gewalteinwirkung“ gestorben.

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In dem Fall der getöteten Frau in der Bahnhofstraße in Vorsfelde arbeitet die mehrköpfige Mordkommission auf Hochtouren. Eine noch in der Nacht durchgeführte Obduktion der getöteten Frau hat ergeben, dass sie durch stumpfe Gewalteinwirkung verstarb. 

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