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Mord: Angeklagter kann sich nicht erinnern

Wolfsburg im Gericht Mord: Angeklagter kann sich nicht erinnern

Mord aus Heimtücke wirft die Staatsanwaltschaft einem Wolfsburger vor, der sich seit gestern vor dem Landgericht verantworten muss. Der 32-Jährige soll am 28. Dezember in Barnstorf seine Ex-Freundin erstochen haben, weil sie sich von ihm getrennt hatte. Der Angeklagte gibt zwar zu, am Tatort gewesen zu sein - an die Tat an sich habe er aber keinerlei Erinnerung.

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Mord in Barnstorf: Der Angeklagte gestern auf dem Weg in den Gerichtssaal.

Die 32-jährige Ex-Freundin war am 28. Dezember kurz vor 7 Uhr in Barnstorf in ihrem Auto erstochen worden, mit einem Stich in den Rücken und zweien in den Oberkörper, die Rippen durchdrangen und Herz und Lunge trafen. Das Opfer verblutete. Bis Minuten vor der Tat habe der Angeklagte seinem Opfer mehrere SMS geschickt, nach denen er nach einem Unfall angeblich im Krankenhaus liege, so habe er sein Opfer in Sicherheit gewiegt, um die ahnungslose Frau heimtückisch überfallen zu können.

Der Angeklagte gibt an, er sei mit seiner Ex-Freundin verabredete gewesen, um Post abzuholen. Anschließend sei er weggegangen. Danach erinnere er sich nur noch, „wie ich auf dem Rücksitz saß, ein Messer in der Hand“. Seine Ex-Freundin habe um Hilfe geschrien, er sei in Panik weggelaufen. Später stellte er sich der Polizei. Wie das Messer an den Tatort gekommen ist, wisse er nicht: „Ich hatte kein Messer dabei.“ Der Angeklagte und das Opfer waren im Sommer zusammengezogen, die Trennung konnte der 32-Jährige nicht verkraften: „Ich habe mich selbst nach Königslutter einweisen lassen.“

fra

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