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Mörser Mord: Kommt Täter nie wieder frei?

Wolfsburg Mörser Mord: Kommt Täter nie wieder frei?

Der mutmaßliche Mörder von Mörse wird den Rest seines Lebens vermutlich hinter Gittern verbringen müssen. Die Staatsanwaltschaft hat gestern eine lebenslange Freiheitsstrafe gegen den 65-Jährigen beantragt und will die Schwere der Schuld feststellen lassen.

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Schreckliche Bluttat in Mörse: Die Staatsanwaltschaft möchte, dass der mutmaßliche Täter nie wieder frei kommt.

Quelle: Photowerk (Archiv/gg)

Aus Sicht der Anklagebehörde steht fest, dass der 65-jährige Braunschweiger am 3. März seine Ex-Lebensgefährtin (64) vor deren Haus in Mörse ermordet hat. Die Frau wurde mit über 60 Messerstichen in den Kopf unvorstellbar grausam getötet. Auch zwei vorangegangene Vergewaltigungen sieht die Staatsanwaltschaft als erwiesen an. Ihre Forderung: lebenslängliche Freiheitsstrafe sowie die Feststellung der Schwere der Schuld. Dies hätte zur Folge, dass der Rest der Strafe nicht nach 15 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden kann, wie es sonst bei lebenslänglichen Strafen möglich ist. Die Nebenklage, die die Tochter des Opfers vertritt, schloss sich dem Antrag an.

Die Verteidigerin des Angeklagten beantragte in Sachen Vergewaltigungsvorwürfe, die sie als nicht erwiesen ansieht, einen Freispruch. Im Hinblick auf die Mordanklage stellte die Verteidigerin keinen Antrag - am Vortag hatte der Angeklagte die Tötung der 64-Jährigen erstmals eingeräumt.

Die Schwurgerichtskammer des Braunschweiger Landgerichts will das Urteil am Montag verkünden.

fra

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