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Mörser Bluttat: Vergewaltigungen wurden erst nach dem Mord bekannt

Wolfsburg Mörser Bluttat: Vergewaltigungen wurden erst nach dem Mord bekannt

Der Mord von Mörse stellt sich nach der Anklageerhebung in doppelt tragischem Licht dar. Offenbar hat der Verdächtige (65) seine Ex-Freundin (64) kurz vor der Bluttat zweimal vergewaltigt - womöglich aus Scham verschwieg das Opfer diese Verbrechen der Polizei. Andernfalls wäre der Mann höchstwahrscheinlich sofort in Haft gewandert.

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Spurensuche am Tatort: Dass das Mordopfer vom Verdächtigen zweimal vergewaltigt worden war, kam erst nach der Bluttat ans Licht.

Quelle: Gerrit Pfennig

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 65-jährigen Braunschweiger nicht nur den Mord an seiner früheren Lebensgefährtin am 6. März in Mörse vor (WAZ berichtete), sondern auch zwei vorangegangene Vergewaltigungen im Januar und Februar inklusive Bedrohung und Freiheitsberaubung.

Der Polizei war allerdings nur bekannt, dass es bereits im Januar zu einer Bedrohung gekommen war - die Vergewaltigungen verschwieg das Opfer womöglich aus Scham. Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft: „Wäre dieser Sachverhalt bekannt gewesen, hätten wir selbstverständlich sofort einen Haftbefehl beantragt.“

Erst nach dem Mord im März kam die ganze Wahrheit ans Tageslicht. Nicht nur, weil Zeugen aus dem Umfeld des Opfers von den Verbrechen berichteten, die 64-Jährige hatte das schreckliche Geschehen nach WAZ-Informationen auch schriftlich festgehalten. Gefunden wurde der Brief nach ihrem Tod - zu spät, um den Mord zu verhindern.

fra

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