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Möglicher Bomben-Fund: Einschränkung bei Bahn!

Wolfsburg Möglicher Bomben-Fund: Einschränkung bei Bahn!

Im VW-Werk in unmittelbarer Nähe des Verwaltungshochhauses liegen womöglich zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Sollte sich der Verdacht am Samstag bestätigen, werden die Sprengkörper am Sonntag, 27. September, entschärft. Deshalb wird es im Bahnverkehr zu massiven Einschränkungen kommen. Das teilte gestern die Deutsche Bahn mit.

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Kampfmittelbeseitiger beim Entschärfen einer Bombe: In Wolfsburg könnte das am Sonntag so weit sein. Das hätte dann auch massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Quelle: Photowerk (he/Archiv)

Im Falle der Entschärfung wird die Bahnstrecke Hannover-Berlin im Bereich der Stadt Wolfsburg am Sonntag ab 13 Uhr für rund vier Stunden komplett gesperrt. Der Bahnhof Wolfsburg könnte in dieser Zeit nicht angefahren werden, ICE- und IC-Züge würden stattdessen in Braunschweig halten. Zwischen Braunschweig und Wolfsburg würde ein Busersatzverkehr eingerichtet.

Die Züge des Nahverkehrs aus Hannover enden bei einer Entschärfung in Fallersleben, Busse pendeln zwischen Fallersleben und Wolfsburg. Die Nahverkehrszüge aus Stendal enden in Wolfsburg und fahren bei einer Entschärfung nicht weiter in Richtung Westen, auch hier gibt es Busse in Richtung Braunschweig. Die Fahrgäste sollten prüfen, ob ihre geplante Zugfahrt nach Beendigung der Sperrung möglich ist.

Im Zuge von Bodenarbeiten direkt neben dem VW-Hochhaus wurden die beiden Objekte bei der üblichen Sondierung entdeckt. Sollte es sich tatsächlich um Blindgänger aus dem Krieg handeln, beginnt am Sonntagvormittag die Evakuierung in einem Radius von einem Kilometer rund um den Fundort.

Davon wären rund 430 Bürger von Sandkamp betroffen, die im Ostteil des Ortsteiles wohnen. Zum anderen würden 7200 Bürger evakuiert, die südlich der Heinrich-Nordhoff-Straße leben. Dieses Gebiet umfasst den Bereich zwischen Schachtweg (Westseite, Fahrbahn bleibt offen), Laagbergstraße (ab nördlicher Seite) und Wohltbergstraße.

WAZ-INFO: Bomben-Alarm

Das passiert am Samstag, 27, September:

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen wird in den Morgenstunden die beiden Verdachtsstellen auf dem Gelände des VW-Werkes freilegen. Voraussichtlich gegen Mittag wird die Stadt Wolfsburg dann bekanntgeben, ob es sich tatsächlich um einen Bombenfund handelt oder nicht. Das Ergebnis wird auch auf der Internetseite der Stadt ( www.wolfsburg.de/aktuelles), auf Facebook ( www.facebook.com/stadtwolfsburg) und Twitter ( www.twitter.com/Stadt_Wolfsburg) veröffentlicht.

Sollte es einen Bombenfund geben, wird am Sonntag, 28. September, entschärft und wie folgt verfahren:

ab 8 Uhr ist die Info-Hotline 115 oder 05361/28 12 34 für die Bevölkerung besetzt.

ab 10 Uhr beginnt die Evakuierung in weiten Teilen der Innenstadt (Anlaufstelle: Theodor-Heuss-Gymnasium, Martin-Luther-Straße 23) und Ortsteil Sandkamp (Anlaufstelle: Sporthalle, Stellfelder Straße 33). Haltestellen im Evakuierungsgebiet werden von WVG-Bussen nicht angefahren.

ab 11.30 Uhr Sperrung des Mittellandkanals zwischen Anleger Wolfsburg und Schleuse Fallersleben/Sülfeld.

13 Uhr Beginn der Entschärfung.

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