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Stadt Wolfsburg Mitschöpfer Mensch: Diskurs zu Ethik und Zunkunft der Arbeit
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mitschöpfer Mensch: Diskurs zu Ethik und Zunkunft der Arbeit
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11:00 07.12.2016
Arbeit neu entdecken: Unter diesem Motto diskutierte das prominente Podium gestern in der Autostadt. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Nicht nur Kirchenvertreter saßen auf dem prominenten Podium. Volkswagenchef Matthias Müller stellte sich ebenso der Diskussion mit Bischof Heinrich Bedford-Strohm über den „Mitschöpfer Mensch“ wie Ministerpräsident Stefan Weil. Nur über eine Höchstgrenze für Managergehälter, die die Berliner Sozialforscherin Prof. Dr. Jutta Allmendinger forderte, wollte Müller nicht so gern reden.

Stefan Weil sieht die Gesellschaft beim rasanten Tempo im digitalen Zeitalter vor der Herausforderung, den Fortschritt zum Wohle der Menschen zu nutzen. Zum Stellen der Weichen in Richtung Humanität bleibe aber nicht viel Zeit. Und: „Am Ende geht es auch um Machtfragen.“

Dr. Thabo Makgoba aus Südafrika, von Moderator Dr. Gerhard Wegner als „politischer Erzbischof“ vorgestellt, forderte weltweit mehr Arbeitsethik, rügte BASF wegen der Arbeitsbedingungen in afrikanischen Platinminen und VW wegen des Dieselskandals. Er lobte das Wolfsburger Unternehmen aber auch als Arbeitgeber, der sich für Verbesserung der Bildung engagiert. Sie ist aus Sicht aller Diskussionsteilnehmer ein Schlüssel für die erfolgreiche Reformation der Arbeitswelt.

Müller betonte, VW habe den Strukturwandel eingeleitet. „Wir müssen Perspektiven für unsere Mitarbeiter bieten“, sagte er und kündigte später auch den Bau eines neuen Werks im Kongo an. Abseits des Podiums kamen auch Vertreter aus Wolfsburg zu Wort, darunter Superintendentin Prof. Dr. Hanna Löhmannsröben, die ein flammendes Plädoyer für höhere Löhne in Kitas und Pflegeheimen hielt - Publikum und Podium applaudierten gleichermaßen.

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