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Stadt Wolfsburg Mit modernster Technik auf Verbrecherjagd
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mit modernster Technik auf Verbrecherjagd
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00:17 11.11.2013
Eröffnung: Peter Herrmann (2. v.l.) und Gerd Jes Jensen (r.) übergaben den Schlüssel für das neue Labor an Jörg Dornfeld (li.) und Hans-Ulrich Podehl.  Quelle: Photowerk (bb)
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Die Ermittler des 5. Fachkommissariats haben dort beste technische Möglichkeiten - vom hauseigenen Fotostudio bis zur modernen DNA-Analyse.

Das Land Niedersachsen hatten den Bau ein Jahr lang für rund eine Million Euro sanieren lassen (WAZ berichtete). In dem Haus stehen den Kriminaltechnikern insgesamt zehn Räume mit 650 Quadratmetern Fläche zur Verfügung - damit haben sich die Kapazitäten mehr als verdreifacht. Besonders wichtig ist dies bei der DNA-Analyse. So werden die genetischen Spuren von Opfer und Täter in getrennten Räumen aufbereitet - eine Verwechslung ist damit ausgeschlossen.

Zudem werden weiterhin die Hundeführer aus Braunschweig in der Borsigstraße unterkommen. Auch die Schießbahn ist dort zu finden - sie wird noch saniert.

Peter Herrmann vom staatlichen Baumanagement überreichte gemeinsam mit Architekt Gerd Jes Jensen den symbolischen Schlüssel an Hans-Ulrich Podehl, den Leiter der Polizeiinspektion. „Es hat uns Spaß gemacht, für die Polizei zu bauen“, so Herrmann. Podehl zeigte sich erleichtert: „Ich bin wirklich glücklich.“ Ohne ein modernes Labor gehe es nicht: „Heute sagt kein Mensch mehr etwas in den Vernehmungen“, so Podehl. Umso wichtiger sei die Spurenauswertung.

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, lobte auch Jörg Dornfeld, der Leiter des 5. Fachkommissariats. „Die Botschaft an unsere Klientel lautet: Zieht euch warm an!“

rpf

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