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Stadt Wolfsburg Mit Wasserdampf gegen Unkraut
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mit Wasserdampf gegen Unkraut
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00:27 07.05.2018
Verdorrtes Gras durch Unkrautvernichter? Nein, sagt die Stadt, Heißer Wasserdampf hat das Unkraut verdorren lassen. Quelle: Foto: Kevin Nobs
Wohltberg

Das Bild zieht sich die Laagbergstraße entlang und ist auch andernorts in Wolfsburg zu sehen: Überall gesundes Gras, nur rund um die Bäume ist alles Grüne verdorrt. Mancher dachte an die Folgen des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Roundup. Doch die Stadt gibt Entwarnung, es war alles nur heißer Dampf – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Breitbandherbizide der Serie Roundup finden vor allem in der Landwirtschaft Anwendung, aber auch bei Hobbygärtnern. Sie sind in Verruf geraten, weil sie den Wirkstoff Glyphosat enthalten. Einige Organisationen stufen das Mittel als krebserregend ein, andere kommen nicht zu dieser Einschätzung.

Ausgerechnet dieses Zeug sprüht der Geschäftsbereich dort, wo Menschen langgehen und leben? „Das ist Körperverletzung!“, schimpft ein WAZ-Leser, dem die verdorrten Flächen ins Augen gestochen waren. Doch die Lage ist anders.

Auf Nachfrage teilte Stadtsprecher Jan-Niklas Schildwächter mit: „Der Geschäftsbereich Grün benutzt seit 2016 weder Glyphosat noch andere Herbizide.“ Stattdessen nutzten die Mitarbeiter alternative Methoden „wie Heißwasser- und Heißdampfgeräten.

Dies sei auch an den Baumstämmen der Laagbergstraße passiert. Schildwächter: „An den beschriebenen Baumscheiben wurde das Unkraut thermisch, mit Hilfe von 90 Grad heißem Dampf, bearbeitet.“ Die Hitze zerstöre die Zellen und die Pflanze sterbe ab.

Zumindest im Moment sehe das nicht schön aus. Daher, so der Sprecher, wolle die Stadt die Flächen im Blick behalten und gegebenenfalls die Pflanzenreste entfernen und Mulch auftragen.

Von Kevin Nobs

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