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Mit Rollator durch die Ausstellung

Neues Stipendium von Städtischer Galerie und Volkswagen Mit Rollator durch die Ausstellung

Die Vermittlung zeitgenössischer Kunst steht im Mittelpunkt des Projektes „Volkswagen Fellowship“, das die Städtische Galerie Wolfsburg und der Volkswagen Konzern gemeinsam ausgeschrieben haben. Das Stipendium wird jeweils für ein Jahr vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert.

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Neues Stipendium: Dr. Susanne Pfleger, Benita von Maltzahn, Norgard Kröger und Paula Mierzowsky (v.l.) mit dem Rollator, der bei „Care Less“ eine wichtige Rolle spielt.
 

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Sich mit dem Rollator durch eine Ausstellung fahren lassen und so die Kunst aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen? Diesen ungewöhnlichen Weg der Kunstvermittlung gehen die Künstlerinnen Paula Mierzowsky und Norgard Kröger in dem Projekt „Care Less“. Das haben Städtische Galerie und VW für das neue Stipendium „Volkswagen Fellowship“ ausgewählt. Am Freitag stellten sich die Preisträgerinnen im Schloss vor.

Das Stipendium ist mit 20.000 Euro pro Jahr dotiert. „Wir freuen uns, dass gerade wir ausgewählt wurden“, sagt Norgard Kröger. „Care Less“ gibt es seit 2015 und will Kunstvermittlung mal anders machen. „Wir möchten die Wahrnehmung des Betrachters verändern“, erklärt Paula Mierzowsky. Dazu nimmt der Besucher andere Positionen ein: Er steht nicht klassisch vor dem Kunstwerk, sondern setzt sich zum Beispiel auf einen Rollator, lässt sich von einer anderen Person schieben.

Marcus Körber hat es ausprobiert – und der Kurator der Städtischen Galerie ist begeistert. Und die Macher von „Care Less“ waren von ihm begeistert. Er wäre ideal als Assistent, der Kunstinteressierte führt. Noch weitere Assistenten werden für das Projekt gesucht. Nicht nur Rollatoren werden bei „Care Less“eingesetzt, auch andere Dinge sind möglich. Benita von Maltzahn, Leiterin Kommunikation Kultur & Gesellschaft bei VW, ist „gespannt“ auf den Projektverlauf. Es ist nicht das erste Stipendium, das sie auslobt, so etwas gibt es schon beim Museum of Modern Art/PS1 New York. Galerie-Direktorin Dr. Susanne Pfleger freut sich über die Unterstützung: „Sie macht dieses Abenteuer möglich.“

Von Sylvia Telge

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