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Mit Phantombild: Polizei lief durch alle Asyl-Heime

Wolfsburg Mit Phantombild: Polizei lief durch alle Asyl-Heime

Die Vergewaltigung eines 16-Jährigen auf einer Toilette im Rathaus sorgt in der Stadt nach wie vor für Erschütterung und Empörung. Die Ermittlungsbehörden stehen nun vor der Aufgabe, dem dringend tatverdächtigen Asylbewerber (36) das Verbrechen nachzuweisen - ein Geständnis gibt es nicht.

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Vergewaltigung im Rathaus: Der verdächtige Asylbewerber bestreitet weiterhin die Tat.

Quelle: Gero Gerewitz

Gerüchten, der 36-Jährige habe ein Geständnis abgelegt, trat Oberstaatsanwältin Birgit Seel gestern mit Nachdruck entgegen: „Der Verdächtige räumt ein, mit dem Jugendlichen auf der Toilette gewesen zu sein und dass es dort zu sexuellen Handlungen gekommen sei. Er streitet aber jede Anwendung von Gewalt ab“ - das wäre dann juristisch keine Vergewaltigung.

Zeugen für die Tat am Montag letzter Woche im Rathaus gibt es zwar nicht, die Ermittlungsbehörden aber schenken der Darstellung des 16-jährigen Opfers offenbar voll und ganz Glauben. Der hatte den ihm unbekannten Asylbewerber, einen seit 2015 in Wolfsburg lebenden Algerier, hilfsbereit bei einem Behördengang begleiten wollen. Dann habe ihn der Täter ins WC gedrängt und dort vergewaltigt.

Das Opfer konnte seinen Peiniger so gut beschreiben, dass eine Phantomskizze angefertigt wurde. Mit der liefen Fahnder unter anderem durch die Asyl- und Flüchtlingsheime der Stadt, zeigten das Bild überall vor - und wurden fündig. Dass die Polizei die Sache lange geheim hielt, hat einen einfachen Grund: Der Täter hätte sich sonst womöglich aus dem Staub gemacht.

fra

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Wolfsburg
Das Wolfsburger Rathaus: Auf einer Toilette soll am 28. Dezember ein 16-Jähriger vergewaltigt worden sein, dringend tatverdächtig ist ein Asylbewerber (36).

Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat sich bestürzt über die Vergewaltigung im Rathaus gezeigt - er sei „fassungslos“ angesichts der abscheulichen Tat. Derweil bestreitet der dringend tatverdächtige Asylbewerber (36), dem 16-jährigen Jugendlichen gegenüber Gewalt angewendet zu haben.

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