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Mit Floß vier Tonnen Stahl gestohlen: VW-Einbrecher landen vor Gericht

Wolfsburg Mit Floß vier Tonnen Stahl gestohlen: VW-Einbrecher landen vor Gericht

Dieser Fall sorgte für Schlagzeilen: Drei Männer stahlen tonnenweise Metall im Wolfsburger VW-Werk und transportierten das Diebesgut mit einem Floß ab, Wert der Beute: 80.000 Euro. Jetzt müssen sich zwei 22-jährige Gifhorner und ein 26 Jahre alter Mann aus dem Kreis Diepholz vor dem Amtsgericht Gifhorn verantworten.

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Die Polizei kam dem Trio im Sommer 2012 bei verdeckten Ermittlungen wegen Drogenhandels auf die Schliche. Dabei erhielten die Fahnder Hinweise auf den Verkauf größerer Mengen Stahlschrotts. Es handelte sich um den teuren WiDia-Stahl - WiDia ist die Abkürzung für „Wie Diamant“. Polizei und Werkschutz arbeiteten bei den Ermittlungen zusammen.

Nachdem sie erwischt wurden, legten die beiden Gifhorner bei der Polizei ein umfassendes Geständnis ab. Mit einem selbst gebauten Floß fuhren die Männer über die Aller zum VW-Werk. Dort schnitten sie Löcher in den Maschendrahtzaun, stahlen die Stahlspäne aus VW-Containern und verstauten die Beute in Rucksäcken und Taschen. Anschließend verschifften sie das Diebesgut per Floß und verkauften es offenbar an einen Schrotthändler im Landkreis Gifhorn - insgesamt vier Tonnen! Auf dem Schrottplatz wurden Stahlreste, Akten und 15.000 Euro in bar sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Trio zehn gewerbsmäßige Diebstähle zwischen Januar und Juni 2012 vor. Die Verhandlung in Gifhorn ist für den 11. Dezember angesetzt.

rpf

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