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Missbrauch: Priester war auch in Wolfsburg tätig

Wolfsburg Missbrauch: Priester war auch in Wolfsburg tätig

Diese Nachricht schockiert ganz Wolfsburg. Der Pfarrer (46), der den Missbrauch an mindestens drei Jungen in Salzgitter und Braunschweig gestanden hat (WAZ berichtete), war auch drei Jahre lang in Wolfsburg tätig – von 1997 bis 2000 war Andreas L. Kaplan bei St. Christophorus.

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Ehemalige Wirkungsstätte: In seiner Zeit in Wolfsburg war der Geistliche bei St. Christophorus tätig.

Quelle: Foto: Archiv

Wie auch in seinen anderen Gemeinden hatte der heute 46-Jährige in Wolfsburg viel mit Kindern zu tun. So organisierte er den Martinsumzug oder Übernachtungen von Jugendlichen im Karl-Leisner-Haus. Er kümmerte sich auch um Auto-Segnungen oder hielt Vorträge über Taizè. Zwischenfälle wurden aus dieser Zeit nicht angezeigt. „Zu Wolfsburg gibt es bislang keinen Bezug“, sagt Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

Auch beim zuständigen Bistum Hildesheim liegt für die Zeit in Wolfsburg nichts vor – der Kirchenbehörde kommt aber auch eher eine Zuschauerrolle zu. „Alles, was wir erfahren, erfahren wir aus den Medien“, so Sprecher Michael Lukas. Mittlerweile hat das Bistum den Pfarrer aus Salzgitter beurlaubt.

Der Wolfsburger Prälat Heinrich Günther steht derzeit aus privaten Gründen für keine Stellungnahme zur Verfügung. Ein Gemeindemitglied von St. Christophorus erinnert sich an Andreas L. „Er kam sich sehr toll vor und behauptete damals von sich, dass er einen Super-Draht zu den Jugendlichen hatte.“

kn

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