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Millimeter-Arbeit: Golf-Skulptur steht

Wolfsburg Millimeter-Arbeit: Golf-Skulptur steht

Das meiste war Millimeterarbeit, zum Schluss kam dann aber doch der Bohrhammer zum Einsatz - an einer Stelle musste das Betonfundament ein wenig angepasst werden. Nun aber steht der Monstergolf am Rabenberg, Transport und Montage liefen gestern wie am Schnürchen.

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Es ging um Millimeter: Die Montage der Golf-Skulptur am Rabenberg war Präzisionsarbeit.

Quelle: Sebastian Bisch

Genau genommen war der Transport der gigantischen GTI-Skulptur bereits am Montag erfolgt, ein Tieflader brachte den Acht-Tonnen-Koloss aus Wettstetten in der Nähe von Ingolstadt nach Wolfsburg. Mit Hilfe zweier gigantischer Kräne und viel Fingerspitzenarbeit wurde das Kunstwerk dann gestern Vormittag am Rabenberg aufgestellt. Zuvor hatte die Stadt einen Hügel aus Kies aufgeschüttet und mit Rollrasen begrünt sowie ein Betonfundament gegossen. In Schräglage soll der Golf künftig Besucher und Bürger der Stadt begrüßen.

Auf der Braunschweiger Straße stockte der Verkehr gestern Vormittag stadteinwärts immer mal wieder, viele Autofahrer wollten einen Blick auf das Schauspiel erhaschen. Journalisten, ein VW-Kamerateam und zahlreiche Kiebitze hielten die Montage auf Fotos fest. Unter ihnen auch Thomas Simon, Mitglied im Ortsrat Mitte-West: „Ich wohne am Rabenberg, das ist mein Steckenpferd. Und mit dieser Skulptur wird der Stadtteil weltweite Bekanntheit erlangen.“

Einzige winzige Panne: Auf dem Transport war die Abdeck-Plane für den Golf kaputt gegangen, flugs wurde eine neue besorgt. Enthüllt werden soll das Kunstwerk erst Ende Mai in einem offiziellen Festakt.

WAZ-INFO: Die Golf-Skulptur

Die gigantische Golf-Skulptur hatte Volkswagen der Stadt Wolfsburg zum 75. Stadtgeburtstag geschenkt – das war vor zwei Jahren.

Um den Standort wurde lange gerungen. Zunächst sollte der Golf an der A39 stehen, aus Sicherheitsgründen wurde er jetzt am Rabenberg direkt neben der Braunschweiger Straße aufgestellt.

Die Maße des Golf GTI im Maßstab 2,3:1 muten gigantisch an. Die Skulptur aus Neopor, einem aufgeschäumten Kunststoff, ist fast zehn Meter lang, 4,25 Meter breit und 3,30 Meter hoch, sie wiegt acht Tonnen.

Offiziell eingeweiht wird die Skulptur am Mittwoch, 27. Mai, um 10 Uhr.

fra

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