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Stadt Wolfsburg Mildes Urteil nach Messerstich in den Hals
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mildes Urteil nach Messerstich in den Hals
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23:12 15.03.2016
Blutat in der Obdachlosenunterkunft in der Borsigstraße: Die Angreiferin kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Quelle: Manfred Hensel (Archiv)
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Anschließend tat die Täterin alles, dem Opfer das Leben zu retten - das rettete wiederum sie vor dem Knast.

Es war eine Nichtigkeit, die im Oktober fast zu einem Totschlag in der Obdachlosenunterkunft Borsigstraße führte. Die 27-Jährige fühlte sich von dem älteren Mann, der stark betrunken war, beleidigt und sexuell bedrängt. Als der Mann schließlich das Handy der Frau versteckte, tickte diese aus: Sie rammte dem 52-Jährigen ein Küchenmesser in den Hals, durchtrennte eine große Vene - laut Anklage wäre der Mann innerhalb kurzer Zeit mit Sicherheit verblutet.

Dazu kam es nicht. Die Täterin, erschrocken über sich selbst, holte Hilfe und presste einen Pullover auf die Wunde. Der Mann überlebte. „Das war Glück für das Opfer und für Sie“, klärte der Vorsitzende die Täterin auf - sonst wäre es zur Anklage wegen Totschlags gekommen.

Die 27-Jährige hatte bislang ein alles andere als einfaches Leben - mit zwölf Jahren zu Hause rausgeflogen, sofort Bekanntschaft mit Heroin, keine Schulabschluss, dafür mehrere Entzüge. Weil sie aber nach Überzeugung des Gerichts gute Chancen habe, ihr Leben in den Griff zu kriegen, bekam sie Bewährung. Klappt das nicht, muss die Frau für zwei Jahre hinter Gitter.

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