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Mietpreisbremse: Wolfsburger sehen neues Gesetz mit Skepsis

Wolfsburg Mietpreisbremse: Wolfsburger sehen neues Gesetz mit Skepsis

Damit die Mieten nicht ins Unendliche steigen, hat die Regierung in Berlin die Mietpreisbremse beschlossen. Wolfsburger Wohnungsbaugesellschaften und auch der Haus- und Grundbesitzerverein sehen das neue Gesetz mit Skepsis.

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Wohnungen in Wolfsburg: Die Mietpreisbremse wird von den Wohnungsbaugesellschaften abwartend bis skeptisch gesehen.

Günstiger Wohnraum ist in der VW-Stadt rar, nur ein Prozent der Wohnungen stehen leer. „Die Einführung einer Mietpreisbremse in Wolfsburg erscheint, unabhängig von der angespannten Wohnungsmarktlage, eher fraglich“, sagt Tobias Fruh, Sprecher von VW Immobilien (VWI). Er ergänzt: „Die gesetzlich verankerte Mietpreisbremse würde - wenn sie auch für Wolfsburg gelten sollte - aus unserer Sicht keinen direkten Einfluss auf das Mietniveau bei Volkswagen Immobilien haben“

Das neue Gesetz soll zum 1. Juni in Kraft treten und eine Erhöhung der Mieten bei einer Neuvermietung begrenzen. Künftig darf der Mietpreis höchstens zehn Prozent über dem Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Und da fange das Problem in Wolfsburg schon an. „Hier gibt es gar keinen Mietenspiegel“, sagt Kurt Karlisch, Vorsitzender von Haus und Grund. Er erwartet, dass das Gesetz nachgebessert werden muss. „Hier fehlen grundlegende Voraussetzungen für eine Vergleichbarkeit von Mieten“, betont auch Fruh. „Vielmehr sehen wir hier das Risiko, dass das grundsätzlich ausgewogene und vertrauensvolle Verhältnis von Vermieter und Mietern stark beeinträchtigt werden könnte und mögliche langwierige, juristische Prozesse zur Folge hätte“, so Fruh.

Für die Neuland ist die Mietpreisbremse noch kein Thema. Das Land Niedersachsen müsse zunächst einmal festlegen, „bei welchen Gebieten es sich um solche mit angespanntem Wohnungsmarkt handelt“, sagt Sprecherin Stefanie Geisler. Denn nur dort soll die Mietpreisbremse greifen.

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