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Stadt Wolfsburg „Mich interessiert, was die Menschen bewegt“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Mich interessiert, was die Menschen bewegt“
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00:25 05.05.2018
Monika Müller: Die 43-jährige neue Sozialdezernentin ist für Soziales, Sport, Gesundheit und das Klinikum zuständig. Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

Soziales, Sport, Gesundheit, Klinikum: Die neue Sozialdezernentin Monika Müller hat sich nicht gerade den leichtesten Job im Wolfsburger Rathaus ausgesucht. Doch als Sportfan liebt die 43-Jährige Juristin aus Baden-Württemberg Herausforderungen – und sie hat schon so manche gemeistert.

Aufgewachsen ist Monika Müller in Muggensturm – hochdeutsch: Mückensturm – in der Nähe von Karlsruhe. „Über den Ortsnamen haben sich schon viele lustig gemacht“, sagt sie schmunzelnd. Nach Grundschule und Gymnasium studierte sie Jura in Konstanz am Bodensee, während des Referendariats war sie unter anderem an der Verwaltungshochschule in Speyer – eine Top-Adresse unter Verwaltungsangestellten. Sie machte ein Praktikum bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Nicolette Kressl, wurde später ihre Büroleiterin in Berlin und Fraktionsmitarbeiterin für den Bereich Bildung/Familie. „Eine superspannende Zeit“, betont Monika Müller. 2005 wechselte sie zur Kommunalpolitischen Vereinigung der SPD. Von 2011 bis 2017 war sie Sozialdezernentin der Stadt Pforzheim. Spätestens dort schloss sich der Kreis wieder: „Ich habe gemerkt, dass alles miteinander zusammenhängt – Soziales, Sport, Gesundheit.“

Die Stellenausschreibung für Wolfsburg „klang sehr interessant“

Dann las sie die Stellenausschreibung für Wolfsburg – „sie klang sehr interessant“. Wolfsburg kannte sie bis dahin nur aus Erzählungen: „Ich habe eine gute Freundin, die aus Wolfsburg stammt und mir sehr viel erzählt hat“, sagt Müller lächelnd. Mit dem Zug sei sie zum Vorstellungsgespräch gefahren: „Hier ging hinter dem Bahnhof plötzlich das VW-Zeichen scheinbar wie die Sonne auf – das hat mich durchaus beeindruckt.“ Auch das viele Grün habe ihr sofort gefallen. Jetzt will sie Stadt und Leute kennenlernen: „Zur Arbeit fahre ich aus Wendschott mit dem Rad“, so die sportliche Mutter dreier Kinder.„Außerdem fahre ich gern mit dem Bus und bekomme dabei viele Gesprächsthemen mit. Mich interessiert, was die Menschen bewegt.“

„Wolfsburg ist eine Sportstadt – und das soll auch so bleiben“

Apropos Bewegung: „In Wolfsburg ist die Sportbegeisterung greifbar“, schwärmt die passionierte Schwimmerin und Läuferin. Und schlägt den Bogen zu ihrem Job: „Wolfsburg ist eine Sportstadt – und das soll auch so bleiben.“ Wenn man junge Familien in Neubaugebieten ansiedeln wolle, müsse man ihnen auch etwas für die Freizeit bieten: Sportangebote. „In der Stadtentwicklung gehören für mich Sport und Infrastruktur zusammen“, so Monika Müller. Dazu gehört für sie auch das städtische Klinikum: „Es ist wichtig, dass es städtisch bleibt.“ Und das Schwefelbad: „Ein sinnvolles Angebot.“ Ihr Ziel: Die sportliche Infrastruktur erhalten – auch in finanziell schwierigen Zeiten. Etwa in Wendschott, wo die Sozialdezernentin mit Kindern und Mann lebt. Und wo es weitere Neubaugebiete geben wird. Wie in anderen Teilen Wolfsburgs. Sie hat keinen leichten Job, die neue Sozialdezernentin. Aber einen schönen.

Von Carsten Bischof

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