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Messerstiche am Berliner Ring - Zeugen sagten aus: Überall war Blut

Wolfsburg Messerstiche am Berliner Ring - Zeugen sagten aus: Überall war Blut

Nach den Messerstichen am Berliner Ring schilderten mehrere Zeugen am Mittwoch vor Gericht ihre ersten Eindrücke, nachdem sie die Wohnung betreten hatten: Überall sei Blut gewesen.

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Messerstiche im Berliner Ring: Der Angeklagte mit Verteidigerin Antje Heister (l.) und Dolmetscherin.

Quelle: Foto: Franke

Vor dem Landgericht muss sich ein 35-Jähriger verantworten, der am 2. April seine Lebensgefährtin (40) in der gemeinsamen Wohnung mit Messerstichen lebensbedrohlich verletzt haben soll (WAZ berichtete).

Ein Nachbar (19) berichtete, wie er auf die blutende Frau auf dem Balkon aufmerksam gemacht worden sei und daraufhin die Wohnungstür eingetreten habe: Schon auf dem Flur sei Blut gewesen, durch die geschlossene Glastür des Wohnzimmers habe er eine liegende Person gesehen. Der Nachbar: „Ich dachte an einen Einbrecher. Dass die beiden das waren, geht bis heute nicht in meinen Kopf rein.“

Ein Polizeibeamter (49), der als einer der Ersten am Tatort war, trat dann auch die Wohnzimmertür ein: „Der ganze Raum war blutüberströmt.“ Dort lag der 35-Jährige, auf dem Balkon die 40-Jährige, beide nicht ansprechbar. Die Rettungskräfte hätten sich entschieden, die Frau vor Ort zu stabilisieren und sie mit einem eilends bestellten Hubwagen der Feuerwehr vom Balkon zu holen: „Wohl wegen der Schwere der Verletzungen.“

Der frühere Mann (49) der 40-Jährigen beschrieb seine Ex-Frau als „ruhig, nie aggressiv, nett“, den Angeklagten hingegen als „hochgradig eifersüchtig“. Immer wieder habe es in der Wohnung lautstarken Streit gegeben - das hätten ihm Nachbarn und sein Sohn berichtet, der dort wohnte.

fra

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