Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Messerstich im Kaufhof: Familie erhebt Vorwürfe

Wolfsburg Messerstich im Kaufhof: Familie erhebt Vorwürfe

Nach der Messer-Attacke im Kaufhof erhebt die Familie des Opfers (31) jetzt Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden. „Warum wurde kein Haftbefehl gegen den Täter ausgestellt?“, fragt die Schwester (38) des Opfers. „So lange der Täter frei rumläuft, ist mein Bruder in Gefahr.“

Voriger Artikel
Polit-Talk mit McAllister: Viel Lob für Europa und VW
Nächster Artikel
Trend: Mit Helm auf dem Fahrrad

Messer-Attacke im Kaufhof: Die Familie des Opfers erhebt Vorwürfe.

Quelle: Foto: Archiv

Der 31-Jährige war in der Nacht zum 9. April im Kaufhof-Rondell durch Stiche in den Rücken schwer verletzt worden. Die Ermittlungen der Polizei führten schnell zum Cousin (27) des Opfers, der als Beschuldigter gilt. Der Tat soll ein heftiger Familienstreit vorangegangen sein, der Verdächtige allerdings schweigt bisher eisen.

Doch obwohl die Ermittlungsbehörden den Tatverdacht gegen den Cousin weiter als gegeben ansehen, wurde kein Antrag auf Haftbefehl gestellt. „Es gibt aus unserer Sicht keinen hinreichenden Haftgrund“, sagt Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. „Der Beschuldigte hat einen festen Wohnsitz und bisher keine Vorbelastungen.“

Den Angehörigen des Opfers reicht das nicht. „Innerhalb der Verwandtschaft wissen wir, dass es weiter Drohungen gegen meinen Bruder gibt“, sagt die Schwester des Opfers. Der Familienstreit, der vermutlich auch der Bluttat vorangegangen war, schwele schon seit Jahren: „Was ist, wenn der Täter es noch einmal macht? Ich habe Angst um meinen Bruder.“

fra

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr