Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Messerstich im Asylheim: Opfer in Lebensgefahr

Wolfsburg-Fallersleben Messerstich im Asylheim: Opfer in Lebensgefahr

Versuchter Totschlag im Asylbewerberheim in Fallersleben. Ein 31-jähriger Georgier stach dort am späten Samstagabend auf einen Russen (41) ein - das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt, der Täter wanderte gestern in U-Haft.

Voriger Artikel
Feuer in Westhagen: Blumenkasten brannte
Nächster Artikel
Piraten schlagen vor: Bezirke statt Ortsräte

Asylbewerberheim: Hier kam es zu der folgenschweren Tat.

Quelle: Foto: Archiv

Die Bluttat ereignete sich am Samstag gegen 23.40 Uhr in der Asylbewerberunterkunft in der Fallersleber Hafenstraße, vorangegangen war offenbar ein lautstarker Streit zwischen den beiden Männern. Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Mitbewohner hatten den lauten Streit gehört und die Polizei gerufen.“ Als eine Streife eintraf, fanden die Beamten den 41-Jährigen mit der blutenden Stichverletzung im Oberkörper vor. Der alarmierte Rettungswagen brachte das Opfer ins Klinikum, wo die Ärzte die lebensgefährliche Verletzung feststellten.

Erste Ermittlungen der Polizei vor Ort ergaben: Die beiden Asylbewerber hatten am Samstagabend offenbar gemeinsam gezecht, beiden wurde eine Blutprobe abgenommen - das genaue Ergebnis steht aus. Warum die beiden Männer in Streit gerieten, warum die Auseinandersetzung eskalierte, ist unklar - der mutmaßliche Täter bestritt gegenüber der Polizei alle Vorwürfe. Dennoch erließ das Amtsgericht gestern Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den Georgier. Die vermutliche Tatwaffe, ein Messer, hatte die Polizei sichergestellt.

Das Opfer war auch gestern noch nicht vernehmungsfähig, die Ermittlungen dauern an.

fra

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr