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Messerstecher verklagt Stadt

Wolfsburg Messerstecher verklagt Stadt

Rund drei Jahre ist es her, dass er bei einer Messerstecherei in der Diskothek Esplanade mit einem Messer zwei Gäste schwer verletzte. Der Fall sorgte überregional für Schlagzeilen. Nach WAZ-Informationen zieht der verurteilte Messerstecher jetzt gegen die Stadt Wolfsburg vor Gericht.

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Das Verwaltungsgericht Braunschweig: Hier wird im Oktober über die Einbürgerung eines verurteilten Messerstechers verhandelt.

Quelle: Photowerk (kau/Archiv)

Der Grund: Er will die deutsche Staatsbürgerschaft.

Der 34-jährige Wolfsburger mit türkischem Pass beantragte bereits vor längerer Zeit bei der Stadt Wolfsburg die deutsche Staatsbürgerschaft. Er verschwieg dabei jedoch, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen der Messerstecherei ermittelte. Als die Stadtverwaltung davon Wind bekam, kassierte sie das Einbürgerungsverfahren des Mannes.

Doch mit dieser Entscheidung will sich der 34-Jährige nicht zufrieden geben. Er legte Klage ein und zieht im Oktober gegen die Stadt Wolfsburg vor das Braunschweiger Verwaltungsgericht.

„Das Gericht hat über die Rechtsfrage zu entscheiden, ob ein Ausländer, der deutscher Staatsangehöriger werden will, im laufenden Einbürgerungsverfahren mitteilen muss, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung läuft“, so Gerichtssprecher Torsten Baumgarten auf WAZ-Anfrage.

Die Stadt wollte sich hingegen bislang zu der Klage des 34-Jährigen nicht äußern. Stadtsprecherin Elke Wichmann verwies auf das noch „laufende Verfahren“.

rpf

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