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Messerstecher (26) soll für zehn Jahre ins Gefängnis

Westhagen: Angeklagter tötete Freundin (24) Messerstecher (26) soll für zehn Jahre ins Gefängnis

Der Messerstecher von Westhagen soll für zehn Jahre wegen Totschlags ins Gefängnis. Das forderte gestern die Staatsanwaltschaft vor dem Braunschweiger Landgericht. Der Verteidiger des 26-Jährigen, der im Juni 2016 seine Freundin (24) erstochen haben soll, hält sein Plädoyer Anfang April.

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Muss er zehn Jahre ins Gefängnis? Die Staatsanwaltschaft fordert eine lange Haftstrafe für den 26-Jährigen (M.), der seine Freundin erstochen haben soll.

Quelle: Ulrich Franke

Wolfsburg/Braunschweig. Das Urteil soll das Landgericht einige Tage später fällen.In der Regel wird Totschlag mit fünf bis 15 Jahren geahndet. Mit ihrer Forderung nach zehn Jahren Haft liegt die Staatsanwaltschaft also durchaus im oberen Bereich.

Dabei hat sich der 26-jährige Angeklagte im Laufe der Verhandlung aber auch alles andere als kooperativ gezeigt. Zunächst hatte er dem Haftrichter erklärt, jemand anderes müsse der jungen Frau das Messer ins Herz gestoßen haben. Oder es war Selbstmord. Dann gestand er ein: Er war es selbst, sie habe aber noch gelebt. Vor Gericht hüllte sich der 26-Jährige dann gänzlich in Schweigen.

Nun fordert die Staatsanwaltschaft zehn Jahre Haft. „Der nächste Verhandlungstag ist am 3. April“, sagte gestern eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Beginn ist um 14 Uhr. Dann wird das Plädoyer der Verteidigung erwartet.

 kn

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