Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Messerattacke: 24-Jähriger soll zwölf Jahre ins Gefängnis
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Messerattacke: 24-Jähriger soll zwölf Jahre ins Gefängnis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:59 23.08.2016
Am Donnerstag wird das Urteil gesprochen: Rechtsanwalt Andreas Zott (r.) berät sich mit dem Angeklagten, der im Februar einen 33-Jährigen in Fallersleben erstochen haben soll. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Anzeige

Rechtsanwalt Andreas Zott plädierte auf Freispruch. „Die entscheidende Frage ist: Gibt es noch eine andere Person, die für die Tat in Frage kommt?“, so Zott. Er verwies auf einen verdächtigen Amerikaner, dem sein Mitbewohner ein Alibi gibt. Der Angeklagte selbst spricht angesichts seiner DNA an der Tatwaffe und dem Blut des Opfers an einer Naht seines Schuhs von einem Komplott. Allerdings legte sein Rechtsanwalt dem Gericht angesichts der Indizien noch eine Alternative ans Herz: schwere Körperverletzung mit Todesfolge. Die Haftzeit sollte dann unter zehn Jahren betragen.

Wolters begründete die von ihm geforderten zwölf Jahre auch mit dem fehlenden Geständnis und dem Verhalten des Angeklagten: Er habe die Polizei belogen, seine Freundin schlecht gemacht, um das Motiv Eifersucht zu entkräften, und sich „gleichgültig und selbstgefällig“ präsentiert. Da nützte es auch nichts, dass kurz zuvor ein Pastor der afrikanischen Gemeinde ausgesagt hatte, er traue dem 24-Jährigen die Tat nicht zu. Wolters ist überzeugt, dass der Angeklagte nach einem Gespräch mit dem Opfer ausrastete. „13 tiefe Stiche und Schnitte zeigen, dass Gefühle eine Rolle gespielt haben müssen“, sagte er.

Das Urteil folgt am Donnerstag.

amü

Wolfsburg. Die Eröffnung des neuen FH-Labors in der Kleiststraße verzögert sich. Der Neubau für die Ostfalia wird nicht wie geplant zum Sommersemester, sondern wohl erst zum Wintersemester 2017 in Betrieb gehen können. Noch vor Kurzem hatte das staatliche Baumanagement die Eröffnung für Ostern terminiert.

26.08.2016

Auf die schiefe Bahn ist ein ehemaliger Automechaniker aus Wolfsburg geraten: Der 40-Jährige wurde Mitte Februar von der Polizei geschnappt, als er auf dem Dunantplatz ein Gramm Kokain verkaufen wollte. In seiner Wohnung fanden die Beamten weitere 26 Gramm der Droge, illegale Waffen und 54 sogenannte Polenböller.

26.08.2016

Westhagen. Mit Eifer und Engagement waren Helfer der Familienbildungsstätte (Fabi) und der Diakonie des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen beim diesjährigen Weltflüchtlingstag dabei. Jetzt trafen sich die Ehrenamtlichen zu einem gemütlichen Beisammensein in der Westhagener Bonhoeffer-Kirchengemeinde.

26.08.2016
Anzeige