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Stadt Wolfsburg Meisterhaft: Gregory Porter verzauberte Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Meisterhaft: Gregory Porter verzauberte Wolfsburg
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07:03 28.04.2018
Grandioser Auftritt bei Movimentos: Der Jazz-Sänger Gregory Porter bewies enorme stimmliche Ausdruckskraft.
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Wolfsburg

Das war fantastisch: Der amerikanische Jazz-Sänger Gregory Porter brillierte vom ersten Augenblick an. Längst ist der Mann mit der Mütze als Markenzeichen zu einem Weltstar avanciert. Nach seinem ersten Auftritt 2014 war er am Freitagabend zum zweiten Mal bei Movimentos in der Autostadt zu Gast und sang vor 550 Besuchern im restlos ausverkauften Zeithaus.

Die VW-Stadt ist dem Weltstar ganz offensichtlich in guter Erinnerung geblieben. Auf Englisch beschrieb er Wolfsburg als „schönen, ungewöhnlichen Ort mit tollen Menschen und coolen Autos – und guter Musik“, schob er schmunzelnd nach. Dass „gut“ noch zu kurz gegriffen war, bewies Gregory Porter bei seinem Auftritt von Beginn an.

Bodenständiger Star: Auch die Band des Sängers setzte immer wieder hochkarätige musikalische Glanzpunkte. Quelle: Boris Baschin

Seine Stimme erwies sich als höchst wandelbar. Der warme soulige Bariton schmolz mitunter sanft dahin, bevor er wieder kraftvoll wurde. Was bei dem 46-Jährigen durchgängig erkennbar war: Die komplette Hingabe an seine Stücke.

Hinwendung zu den Beladenen in der Gosse

Überaus eindrucksvoll besang er in dem Titel „Take me to the alley“ die Hinwendung zu den Beladenen in der Gosse, die im Garten des singenenden Ichs an einem Tisch Platz nehmen und ausruhen können. Immer wieder erwies sich Gregory Porter als bescheiden und bodenständig. So trat er beispielsweise bei einer längeren Solo-Partie von Saxofonist Tivon Pennicott phasenweise an den äußeren linken Bühnenrand.

Prominenter Besuch: VW-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Dieter Pötsch (links) im Gespräch mit Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Quelle: Boris Baschin

So meisterhaft die musikalische Qualität des Abends war, so prominent besetzt waren die vorderen Sitzreihen. So zählte VW-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Dieter Pötsch ebenso zu den Gästen wie der frühere Autostadt-Chef Otto F. Wachs und Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Der Auftritt von Gregory Porter jedenfalls verzauberte Wolfsburg und riss das Publikum immer wieder zu Beifallsstürmen hin. Die waren hochverdient.

Von Jörn Graue

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