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Mehr Unfälle, aber weniger Verletzte

Wolfsburg Mehr Unfälle, aber weniger Verletzte

Zweischneidig war die Entwicklung des Verkehrs-Unfallgeschehens in Wolfsburg im ersten Halbjahr 2013. Negativ: Es gab mehr Unfälle als im Vorjahr.

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Es kracht an allen Ecken und Enden: Die Zahl der Unfälle ist im ersten Halbjahr in Wolfsburg gestiegen, zum Glück sank die Zahl der Schwerverletzten.

Quelle: Foto Archiv

Positiv: Die Zahl der Schwerverletzten nahm deutlich ab. Und: Die Zahl der Unfallfluchten stieg, gleichzeitig stieg auch die Aufklärungsquote.

Konkrete Zahlen zum Unfallgeschehen veröffentlicht die Polizei nur einmal im Jahr, die Trends aber nannte Sprecher Rainer Raschke der WAZ auf Anfrage. Auffällig: Die Zahl der Unfälle stieg leicht, gleichzeitig nahm die Zahl der Schwerverletzten um über 50 Prozent ab. Mögliche Erklärung: Der lange Winter mit Schnee und Eis. Das führt zwar zu vielen kleinen Karambolagen, aber auch zu weniger dramatischen Folgen, weil weniger gerast wird. Auch die Zahl der verunglückten Radfahrer ging deutlich zurück, Raschke: „Womöglich standen die Räder länger in der Garage.“

Ebenfalls angestiegen ist die Zahl der Verkehrs-Unfallfluchten. Aber auch die Aufklärungsquote stieg. Raschke: „Auch dank vieler Hinweise, die wir von Bürgern erhalten.“

Traurig: Im ersten Halbjahr 2013 gab es bereits zwei Tote auf Wolfsburgs Straßen, so viele wie im ganzen letzten Jahr. Insgesamt aber stimmt der Trend die Polizei zuversichtlich, dass viele kleine Maßnahmen offenbar Wirkung zeigen. Neuerdings warne die Polizei bereits in den Fahrschulen vor den Folgen schwerer Unfälle, biete Rollatortraining für Senioren an und habe eine Reihe Initiativen mit Stadt und Verkehrswacht (Schulwegaktionen) gestartet. Raschke: „Prävention, die sich offenbar positiv auswirkt.“

fra

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