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Mehr Sicherheit im Jobcenter

Wolfsburg Mehr Sicherheit im Jobcenter

Wolfsburg. Im Jobcenter am Nordkopf soll es sicherer und kundenfreundlicher werden. Darauf zielt eine Umgestaltung des Empfangsbereichs ab. Hintergrund ist der gewalttätige Angriffs eines Mannes auf seine Kundenbetreuerin im vergangenen Juli.

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Diskretion bitte: Der Empfang des Jobcenters wurde umgestaltet.

Quelle: Jörn Graue

Wenige Tage nach dem Vorfall, bei dem vier Jobcenter-Mitarbeiter verletzt wurden, hatte die Behörde einen Sicherheitsdienst eingeführt. „Bei den Neuerungen geht es ausdrücklich nicht um Abschottung, sondern darum, dem Kunden künftig auf Augenhöhe zu begegnen“, erläutert Geschäftsführer Ingo Schrader.

Seit Anfang Juli gibt es links am Eingang drei Serviceplätze. Dort können Unterlagen abgegeben und Termine vereinbart werden. Kunden, die im Vorfeld eine Einladung vom Jobcenter erhalten haben, sollten diese künftig mitbringen und am rechten Schalter vorzeigen: „Jeder mit einer Einladung erhält dann einen Gebäudeplan mit der entsprechenden Zimmernummer und kann direkt zu seinem Ansprechpartner gehen“, so Schrader. Künftig sollen Besucher und Sachbearbeiter einfacher und schneller miteinander sprechen können. „Das war vorher nicht optimal und musste dringend verändert werden“, räumt der Geschäftsführer ein.

Derzeit ist das Jobcenter für etwa 7500 Menschen zuständig. „Nur sehr wenige davon sind renitent“, betont Teamleiter Steffen Lübkes. Seit dem versuchten Angriff mit dem Bürostuhl vor fast einem Jahr hätte es keine größeren Zwischenfälle mehr gegeben, stellt Ingo Schrader klar. Lediglich zwei Personen seien wegen eines lautstarken Streits vom Sicherheitsdienst des Hauses verwiesen worden.

Offenbar hat sich die Neuerung bewährt: Ein Mitarbeiter steht jeweils am Eingang, ein zweiter sieht auf den Bürofluren nach dem Rechten. Dabei gilt Behutsamkeit: „Wir wollen hier keine Türsteher-Mentalität“, sagt Schrader.

joe

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