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Mehr Geld für Ärzte

Wolfsburg Mehr Geld für Ärzte

Wolfsburg hat zu wenig Hausärzte: Laut Stadtverwaltung liegt der Versorgungsgrad bei nur 84 Prozent, und in den nächsten Jahren ist wegen des Altersdurchschnitts der niedergelassenen Ärzte damit zu rechnen, das weitere Praxen unbesetzt sein werden. Mit einem höheren Zuschuss bei Neugründung oder Übernahme einer Praxis will die Stadt ab 1. Januar deshalb Mediziner anwerben. Bisher gab‘s höchstens 20.000 Euro, jetzt sollen maximal 50.000 Euro pro Praxis zur Verfügung stehen.

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Ärztemangel: Immer mehr Praxen droht die Schließung.

Quelle: Archiv

Zusätzlich werden die Förderrichtlinien so verändert, dass Gemeinschaftspraxen oder medizinische Versorgungszentren auch bei Einstellung von einzelnen Ärzten einen Zuschuss beantragen können. Weiterbildungsstellen und Stipendien sollen auch für Nachwuchs sorgen.

Der Sozial- und Gesundheitsausschuss begrüßte in seiner jüngsten Sitzung die geplante Neuregelung. Sie hat auch Auswirkungen auf den Teilhaushalt des Geschäftsbereichs Gesundheit und Soziales: Für die Jahre 2015 bis 2020 werden drei Millionen Euro mehr eingeplant. Insgesamt liegt der Etat 2015 bei 79 Millionen Euro.

  • Ein weiterer Posten, der bei der Kalkulation heraussticht, sind die Kosten zur Unterstützung der Asylbewerber. Ihre Zahl ist von 327 im Jahr 2012 auf jetzt 600 gestiegen - eine Steigerung von 83 Prozent. Für das Jahr 2015 rechnet Sozialamtsleiter Bone mit weiteren 350 bis 400 Flüchtlingen. 4,6 Millionen Euro sind deshalb 2015 eingeplant. Größter Posten im Sozialhaushalt bleiben Eingliederungshilfen für Erwerbslose (26,1 Millionen Euro).
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