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Stadt Wolfsburg Mehlwürmer, Mafé und Musik
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Mehlwürmer, Mafé und Musik
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07:01 03.04.2018
Schlemmen in der City: Die Streetfood-Karawane stoppte mit seinen 25 Essenstrucks in der Wolfsburger Innenstadt. Quelle: Tim Schulze
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Wolfsburg

 Fast alle Kontinente waren vertreten, neben US- und lateinamerikanischem Streetfood gab es auch französische und afrikanische Gerichte. Das Team um Samb Assane von „Senegambia“ bot typisch westafrikanisches Essen an. Dazu zählten Speisen wie Plantin (Kochbananenscheiben), Mafè (Gemüse in Erdnussbuttersauce) oder Djollof, (roter Reis mit Gemüse). „Djollof ist unser Nationalgericht – der Reis ist typisch für unser Land!“, so Assane. Und wie schmeckt ein typisch senegalisch-gambisches Gericht? Husein Daoud von „Hey-Pizza“ in Wolfsburg probierte es in seiner Mittagspause. „Das ist echt eine tolle Alternative zu Pizza. Schmeckt gut und ist gesund“, so Daoud.

Hier einige Foto-Impressionen:

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Streetfood: An diesem Stand gab’s Pulled Burger und Hot Dogs.

Bei „Mucha Lucha“ verkaufte David Bäz-Dölle Burritos in allen Variationen – wenn auch etwas an den deutschen Geschmack angepasst. „Ganz authentisch sind unsere Burritos nicht, das kommt hier nicht so gut an“, sagte er. Besucherin Kira Schrader kostete einen Burrito con Carne. Ihr Urteil:„Es schmeckt gut! Vor allem die Knoblauchsauce ist lecker.“

„Die Jüngeren brauchen mehr Überwindung“

Wem das alles noch nicht außergewöhnlich genug war, kam bei „Bugs and Friends“ voll auf seine Kosten. Was hier zum Verzehr angeboten wurde, sah auf den ersten Blick nicht appetitlich aus: Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer brutzelten in der Pfanne. Wie reagierten die Besucher auf dieses Angebot? „Vor allem das ältere Publikum ist da sehr cool – die Jüngeren brauchen oft mehr Überwindung“, erzählte Dunja El-Zein von „Bugs and Friends“. Die Wolfsburgerin Lea Bagusat vernaschte eine Heuschrecke: „Es schmeckt knusprig, der Geschmack ist gut – aber der Gedanke ist ekelig!“

Teil der Erlöse geht an Flüchtlinge

Nicht nur für den Gaumen, sondern auch für die Ohren gab es ein großes Angebot. Musiker wie Songwriter Pimalo oder Yannik Nouveau und die Gitarristin Birte Volta traten auf. Und das ganze Event verfolgte auch noch einen guten Zweck: Der Veranstalter hilft Menschen, die auf der Flucht nach Deutschland gekommen sind, mit Mitteln aus den Streetfood-Karawanen.

Von Martina Reinegger

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