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Mega-Bahnstreik: VW will Bänder laufen lassen

Wolfsburg Mega-Bahnstreik: VW will Bänder laufen lassen

Wolfsburg und Volkswagen stellen sich auf den bisher längsten Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn ein. Der Güterverkehr wird seit gestern für viereinhalb Tage bestreikt, ab heute streiken auch die Lokführer im Personenverkehr.

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Streik der Lokführer: Bahnreisende müsse ab heute auch in Wolfsburg mit massiven Einschränkungen rechnen. Auch Volkswagen muss sich auf Folgen für den Güterverkehr (kl. Foto) einstellen.

„Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr aufmerksam. Unser Ziel ist es, die Produktion an unseren Standorten aufrecht zu erhalten“, sagte ein VW-Sprecher. Details zu denkbaren Folgen für die Unternehmenslogistik oder den möglichen Reaktionen auf den Ausstand auf der Schiene erörterte er nicht. Der Streik im Güter- und im Personenverkehr soll am Montagmorgen um 4 Uhr beendet werden.

Im schlimmsten Fall könnte der Bahnstreik die VW-Produktion durch Materialmangel einschränken. Im Werk Wolfsburg betreibt VW den größten privaten Verladebahnhof Europas. Neben Stahl gelangen auch Fahrzeugteile von Zulieferern per Bahn ins Werk. Außerdem könnten sich die Neuwagen auf dem Werksgelände stapeln - so wie beim letzten ähnlich großen Bahnstreik im Jahr 2007. Fast 70 Prozent der Neufahrzeuge aus Wolfsburg werden mit der Bahn abtransportiert - unter anderem an den Seehafen nach Emden.

Die Wolfsburger Logistikdienstleister bleiben vom Streik weitgehend verschont. Schnellecke, Hansmann und Rudolph Logistics sind nicht von der Bahn abhängig. „Ob die Logistiker langfristig durch den Bahnstreik profitieren, bleibt abzuwarten“, sagte Schnellecke-Sprecher Cersten Hellmich.

Fest steht: Der Personenverkehr der Bahn wird ab heute um 2 Uhr weitgehend lahmgelegt.

htz/ke

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