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Maxie Simgen ist neue Stadtteilmanagerin

Stadtteilbüro Westhagen Maxie Simgen ist neue Stadtteilmanagerin

Längst ist das Stadtteilbüro ein fester Bestandteil von Westhagen. Eine der Hauptaufgaben: Das ehrenamtliche Engagement von Bürgern gezielt fördern. Die neue Stadtteilmanagerin Maxie Simgen möchte zuallererst die vorhandenen Netzwerke kennenlernen.

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Mit offenen Armen empfangen: Maxie Simgen ist neue Stadtteilmanagerin in Westhagen. Kollege Daniel Schertel arbeitet dort bereits seit 2011.

Quelle: Boris Baschin

Westhagen. axie Simgen ist die Neue im Stadtteilbüro Westhagen. Die 28-Jährige ist von dem Stadtteil und der Offenheit seiner Bewohner positiv angetan. Als Stadtteilmanagerin ist es ihr wichtig, das gewachsene Netzwerk aus freiwilligen Initiativen und Gruppen zunächst gründlich kennenzulernen, um davon ausgehend eigene Akzente zu setzen. Diese könnten etwa Angebote für die Begegnung von Alt und Jung sein.

„Ich trete in große Fußstapfen“, sagt Maxie Simgen mit Blick auf Vorgängerin Karen Schulz, die nach 13 Jahren in Westhagen zur Stadt Herne gewechselt ist. So wird sie künftig die Organisation von interkulturellem Erzählcafé, Stadtteilfest sowie den regelmäßigen Treffen der Freunde Westhagens übernehmen. „Die Freundlichkeit der Bewohner hat mich völlig überrolt“, sagt Maxie Simgen, die Geographie sowie nachhaltige Stadt- und Gebäudeplanung studiert hat.

Auch die ersten Eindrücke zum optischen Bild Westhagens fallen bei der Fachfrau positiv aus. „Es ist gepflegt. Trotz der nicht unbedingt attraktiven baulichen Grundsituation wirken die Hochhäuser auf mich nicht erdrückend, ich fühle mich wohl.“ Inhaltlich ist sie immer für neue Ideen und Gedanken offen. „Schon mit dem Willen, etwas tun zu wollen, können die Menschen zu uns kommen“, betont Simgens Kollege Daniel Schertel, der seit 2011 im Westhagener Stadtteilbüro arbeitet.

„Ich möchte das Rad nicht neu erfinden und blicke derzeit noch von außen auf den Stadtteil“, sagt Maxie Simgen, die neben ihrem Job in dem Wolfsburger Quartier seit Anfang des Jahres auch in Steterburg, einem Stadtteil von Salzgitter, als Quartiersmanagerin arbeitet. Dennoch hat die aktive Pfadfinderin potenzielle Ideen für Westhagen.

Das könnten Begegnungen zwischen Alt und Jung sein. „Jüngere könnten etwa ihre Erfahrungen mit Technik und Ältere im Gegenzug Lebenserfahrung weitergeben.“ Was den beiden Stadtteilmanagern wichtig ist: Eine sinnvolle, vorläufige Nachnutzung der freien Fläche, die nach dem geplanten Abriss der Hochhäuser an der Dessauer Straße entsteht. So könne man Simgen zufolge etwa über naturnahe Angebote nachdenken.

Von Jörn Graue

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