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Stadt Wolfsburg Max Raabes musikalische Reise in die Vergangenheit
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Max Raabes musikalische Reise in die Vergangenheit
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00:16 02.05.2016
Ein Auftritt, der begeisterte: Max Raabe war am Mittwochabend mit seinem Palast-Orchester im CongressPark zu Gast.
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Zu einer musikalischen Reise in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg lädt Raabe sein Publikum galant ein. Das folgt ihm willig, ist wie immer fasziniert von der spröden Eleganz des 53-jährigen Wahl-Berliners, dem unterkühlten Charme, der funkelnden Selbstironie, der unvergleichlichen Ausstrahlung.

Der gelernte Opernsänger zelebriert seine Lieder. Da hört man gern, dass kleine Lügen nicht weh tun, weil sie „wie Honig im Tee“ sind und schmackhaft wie ein Sahnebaiser. Frauen hebt er auf ein Podest, wenn er der Weiblichkeit das Kompliment macht, einfach alles zu können - von Aktien verkaufen bis Marathon laufen. Wie hübsch unmoralisch klingt in der Folge der Ausflug in „die Bar zum Krokodil am schönen, blauen Nil.“ Sehnsucht pur fließt dann aus den Worten „tausendmal war ich im Traum bei dir“.

Und natürlich die Sache mit der Liebe. Spaßiger Ernst mit einer Träne im Knopfloch. „Liebe war es nie, denn du hast kein Herz“, klagt Raabe mit feinem Heben der Augenbrauen in regloser Haltung, erzählt vom Moment des Verlassenwerdens „ohne Gruß und Blick“, verspricht voller Inbrunst und Leidenschaft: „Dein ist mein ganzes Herz.“

Sie bilden eine Einheit, Max Raabe und sein zwölfköpfiges grandioses Palast-Orchester. Einzeln stellt der Chef seine Musiker (darunter eine Violinistin) vor und verschwindet im Dunkel des Bühnenhintergrunds, wenn das Orchester die Show übernimmt. Zugaben sind eingeplant. Darauf hatte der Saal schon den ganzen Abend gewartet: „Küssen kann man nicht alleine“ und „Mein kleiner grüner Kaktus.“

km

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