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Maulkorb soll vor Gift schützen

Wolfsburg Maulkorb soll vor Gift schützen

Schon wieder ein Giftköder: Der drei Jahre alte Retriever-Rüde Shadow war fünf Tage lang krank, nachdem er an einem Parkstreifen fast direkt vor der Haustür in der Brandenburger Straße in Vorsfelde etwas gefressen hatte.

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Traurig: Dörte Wudi legt ihrem Rüden Shadow den neuen Maulkorb an. Er dient zum Schutz des Hundes vor Giftködern.

Quelle: Photowerk (amü)

Besitzerin Dörte Wudi zieht jetzt die Konsequenz: Shadow bekommt einen Maulkorb. „Es ist traurig, dass einem nichts anderes übrig bleibt“, sagt sein Frauchen und bittet inständig auch andere Hundebesitzer, weiterhin sehr wachsam zu sein.

Seit Anfang November tauchen immer wieder an verschiedenen Orten Wolfsburgs vergiftete Köder auf. Ein Schwerpunkt liegt im Nordosten: In Reislingen, Nordstadt, Vorsfelde und Wendschott gab es inzwischen etliche Fälle, ein Hund aus Warmenau starb sogar, nachdem er Gift gefressen hatte.

„Aber viele wissen vielleicht noch immer nicht, dass Gefahr droht, oder meinen, die Gefahr wäre schon überstanden“, befürchtet Dörte Wudi. Sie wohnt in der Brandenburger Straße. Dort gebe es mindestens zehn Hunde und zusätzlich eine Hundepension. Kein Wunder, dass der Hundehasser den Bereich rund um diesen Straßenzug für seine Attacken wählte. In der nahen Marienborner Straße gab es ebenfalls mehrere Fälle (WAZ berichtete). „Wir haben Streifengänge eingerichtet und halten die Augen offen, aber zum Spazierengehen fahre ich inzwischen lieber in eine andere Gegend“, sagt die Vorsfelderin.

Selbst das konnte nicht verhindern, dass der sehr lebendige und zutrauliche Shadow den Köder fraß. Deshalb gibt‘s jetzt den Maulkorb. Shadow passt das gar nicht: Verzweifelt versucht er, das Plastikteil mit den Pfoten von der Nase zu wischen. „Sonst zieht er mich an der Leine vom Hof, jetzt muss ich ihn ziehen“, sagt Dörte Wudi traurig. „Ich hoffe, der Täter wird bald gefasst - aber bis dahin bleibt uns keine Wahl...“

amü

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