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Matthias Presia hofft auf neue Tradition für Bürger in Mitte-West

Ideensammler Matthias Presia hofft auf neue Tradition für Bürger in Mitte-West

Eine Art Eberfest oder Kartoffelsonntag für den Ortsratsbereich Mitte-West – das wünscht sich Matthias Presia. Es soll eine Veranstaltung sein, die die Menschen verbindet. Findet der Ortsbürgermeister genügend Mitstreiter, damit aus dem Wunsch Realität wird?

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Dunantplatz: 2009 stieg hier ein Brunnenfest. Eine Fortsetzung gab’s aber nicht.

Quelle: Archiv

Mitte-West. Eine Veranstaltung, die viele Bürger verbindet, wünscht sich Ortsbürgermeister Matthias Presia für den Ortsratsbereich Mitte-West. „Ich denke da etwa an das Eberfest in Vorsfelde oder den Kartoffelsonntag in Fallersleben“, umreißt er den Rahmen. Der SPD-Politiker hofft, dass alle Ortsratsfraktionen, viele Bürger und die WMG helfen, eine neue Tradition für „Wolfsburgs größten Stadtteil“ zu entwickeln: „So etwas kann man nur gemeinsam auf die Beine stellen.“

Sich selbst sieht er als denjenigen, der einen Stein ins Rollen bringen will. Die Idee an sich sei nicht ganz neu, sondern von einem seiner Vorgänger: „Vor Jahren gab es ein Brunnenfest am Dunantplatz.“ Eine Fortsetzung aber fehlte. Presia will jetzt neu und offen herangehen: „Wir haben ja mehrere Orte, an denen Veranstaltungen stattfinden könnten. Etwas mit Musik ist natürlich immer schön. Aber ich könnte mir auch einen Herbstmarkt gut vorstellen. Und wer weiß, was es noch für tolle Ideen gibt – dem will ich gar nicht vorgreifen.“

Parteien, Bürger, Geschäftsleute und Marktbeschicker fordert er auf, sich am Prozess zu beteiligen. Ideen möchte er unter seiner E-Mailadresse matthias@presia.de sammeln, später diskutieren und parallel ein Organisationsteam bilden, das sich auf lange Sicht engagieren will.

Bei Vertretern der Wolfsburg Marketing habe er das Thema schon „zwischen Tür und Angel“ angesprochen. „Ich weiß, dass es nicht einfach ist – und dass man jemanden braucht, der weiß, wie so etwas geht“, formuliert er seine Hoffnung auf Unterstützung. Überstürzen will er nichts: Mit einer Umsetzung sei vermutlich erst im Jahr 2019 zu rechnen, so Presia.

Von Andrea Müller-Kudelka

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