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Stadt Wolfsburg Matinee: Stürmischer Beifall für Klavierduo
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Matinee: Stürmischer Beifall für Klavierduo
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10:01 09.04.2018
Matinee mit Klavierduo: Annika Treutler und Kit Armstrong traten im Freiraum der Autostadt auf. Quelle: Foto: Britta Schulze
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Wolfsburg

Armstrong hat auch als Kom­ponist bereits ein umfangreiches Oeuvre, und so umrahmten Werke von Schumann und Mozart die Uraufführung seines Auftrags­werks „Abschied“.

Nicht nur das Pro­gramm, sondern auch der Auftritt beider junger Künstler ist kennzeichnend für die außerordentlich hohe Qualität seit Beste­hen der Festwochen. Weitgehend unbekannt gebliebene Werke der Mu­sik­lite­ratur, er­gänzt von neu geschriebener Musik, werden für die Zuhörer zu spannenden Hörerleb­nissen, dargeboten von Künstlern, die das gegen­wärtig hohe Niveau des Nach­wuchses reprä­sentieren.

Schumanns „Sechs Kanonische Etüden“ op. 56 sind für Pedalklavier geschrieben, ein Instrument, dem nur eine kurze Modezeit vergönnt war. Heute ist Debussys spätere Fassung üblich. Die D-Dur Sona­te KV 448 ist Mozarts einzige für zwei Kla­viere. Überhaupt wurden zu seiner Zeit Werke in dieser Besetzung einerseits eher als Kurio­sitäten betrachtet und waren andererseits für den Hausgebrauch bestimmt. Vielleicht ist das ein Grund, weshalb er das Werk so lang und vor allem so virtuos geschrieben hat.

Hausmusikatmosphäre im Freiraum

Mit wohltuender Moderation und in den Künstlerge­sprächen ließ Raliza Nikolov die Hausmusikatmosphäre aufleben. Ebenso einladend sind die Interpreten. Treutler und Armstrong ergänzen sich in einer unbe­schreibbaren Anschlagskultur, die den Ins­tru­menten Klänge von übernatürlicher Schön­­­heit entlocken.

Stets aus dem Blickwinkel der Tradition betrachtet, versteht Armstrong in seiner Kom­position die Dissonanz als Ausdruck unserer Zeit auch im übertragenen Sinn. Er überrascht mit nicht erwar­teter Form- und Klangent­wicklung. Das mag für avantgardistisch ausgerichtete Ohren langweilig wirken, aber in kon­zert­päd­agogischer Hinsicht nimmt er die Zu­hörer mit auf eine faszi­nie­rende Hörreise. Stür­mischer Beifall. Bravos. Brahms-Zugabe.

Von Hans-Werner Kemmling

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