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Masterplan für Nordhoff-Straße: Zustimmung in Rekordzeit

Wolfsburger Strategie-Ausschuss Masterplan für Nordhoff-Straße: Zustimmung in Rekordzeit

Was wird aus den Kleingärten, was wird aus der Markthalle, welche Rolle spielt die Porschestraße? Einige Fragen hatte der Strategie-Ausschuss schon rund um die Masterplanung Heinrich-Nordhoff-Straße. Am einstimmigen Votum für die Vorlage der Verwaltung änderte das nichts.

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VW-Parkplätze entlang der Nordhoff-Straße: Sie werden voraussichtlich Neubauten weichen.
 

Quelle: Matthias Leitzke

Wolfsburg.  Es ist aktuell eine der wichtigsten Zukunftsentwicklungen Wolfsburgs, dennoch handelte der Strategieausschuss den „Masterplan Heinrich-Nordhoff-Straße“ in rekordverdächtigen 20 Minuten ab. Was nicht daran lag, dass die Politiker der Planung nicht die angemessene Bedeutung zumessen. Sondern eher daran, dass man sich offenbar einig ist: An der Entwicklung, deren Vorplanung einstimmig abgesegnet wurde, führt kein Weg vorbei.

Volkswagen braucht Büroflächen

Insbesondere die Automobilindustrie steht vor einem grundlegenden Struktur-Wandel – VW braucht neue Büroflächen für die Entwicklung von Digitalisierung und E-Mobilität. Diese sollen in den nächsten Jahren entlang der Nordhoff-Straße entstehen, die Stadt will flankierend Handel, Wohnen und Freizeitgestaltung dort ansiedeln und Verkehrsfragen nachhaltig beantworten. Viele Parkplätze und Kleingärten werden wegfallen, Büro- und andere Häuser dafür entstehen.

Das gefiel allen, Sabah Enversen aber vermisste etwas: „Mir fehlt in der Masterplanung die Entwicklung der Porschestraße. Die kann nicht bleiben wie sie ist und nichts damit zu tun haben.“ Jein, entgegnete Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Wir brauchen jetzt einen Plan, der in vernünftiger Zeit umsetzbar ist. In zwei, drei Jahren wird sich am Nordkopf und auf der Nordhoff-Achse schon einiges tun müssen.“

Kein Kahlschlag bei den Kleingärtnern

Einen „Kahlschlag“ bei den Kleingärten befürchtete Winfried Bernhardt (AfD), der „mehr Naturverbundenheit“ einforderte. Den Kahlschlag werde es nicht geben, versicherte Mohrs: „Das gehen wir mit hoher Sensibilität an.“ Und Katrin Weidmann (Grüne) wollte wissen, welche Rolle der Markthalle in dem Konzept zukomme. Mohrs erklärte, die Umwandlung der Markthalle in eine digitales Zentrum sei „eine der besten Ideen des Jahres“ gewesen: „Diese Einrichtung brauchen wir auch künftig. Ob sie an dieser Stele bleibt, muss sich noch herausstellen.“

Von Ulrich Franke

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