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Massive Big Bags gegen Lkw-Anschläge

Tag der Niedersachsen Massive Big Bags gegen Lkw-Anschläge

Sie wiegen 1,5 Tonnen und sollen rasende Lastwagen stoppen: Am Nordkopf, an Heinrich-Heine- und Braunschweiger Straße wurden am Mittwoch die ersten Big Bags angeliefert. Die mit Sand gefüllten, 1,5 Tonnen schweren Plastiksäcke sollen beim Tag der Niedersachsen Anfang September mögliche Amokfahrten stoppen.

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Tonnenschwere Sperren gegen Lkw-Anschläge: Am Nordkopf stehen bereits die ersten Big Bags, die Teil des Sicherheitskonzepts beim Tag der Niedersachsen sind.
 

Quelle: Ulrich Franke

Wolfsburg.  Das Sicherheitskonzept für den Tag der Niedersachsen hat seit Mittwoch ein erstes Gesicht. Am Nordkopf, an der Heinrich-Heine und der Braunschweiger Straße wurden die ersten Big Bags angeliefert – tonnenschwere Sandsäcke, die als massive Sperren gegen drohende Anschläge mit Lastwagen aufgestellt werden. Viele Informationen mochte die Stadt nicht liefern zum Thema – man befinde sich „im Sicherheitsbereich“, hieß es auf Nachfrage der WAZ.

Allerdings war das Sicherheitskonzept bereits ausführlich vorgestellt worden. Die mit Sand gefüllten 1,5 Tonnen schweren Plastiksäcke werden an strategisch wichtigen Punkten als massive Barrieren aufgebaut, sie sollen die Großveranstaltung in Zeiten des Terrors vor drohen Lkw-Anschlägen schützen. Gemeinsam mit Großfahrzeugen, die auf den Einfallstraßen abgestellt und bei Bedarf schnell beiseite gefahren werden können.

Ein Lastwagen, ein Kran und zwei Traktoren mit Anhängern fuhren am Mittwoch bereits um 7.30 Uhr in der Straße an der Vorburg vor und luden die allerersten 13 Big Bags ab – zwei auf der Phaeno-Seite, elf Stück gegenüber beim DOW. Der Kran hievte die schweren Plastiksäcke – laut Etikett mit 1500 Kilogramm Füllmasse in Form von Sand – auf den Boden, um 8 Uhr war die Aktion beendet. Am Nachmittag ging es dann auf der Heinrich-Heine-Straße weiter, direkt vor der Neuen Schule sowie auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Es folgte die Braunschweiger Straße nahe der E-Tankstelle, an weiteren strategisch gefährdeten Stellen werden die Big Bags wohl noch angeliefert und zwischengelagert. Erst kurz vor dem Festwochenende vom 1. bis 3. September werden die Straßensperren dann tatsächlich aufgestellt.

Von Ulrich Franke

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