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Markthalle am Nordkopf: Die Lage ist katastrophal

Fast die Hälfte der Mieter wieder weg Markthalle am Nordkopf: Die Lage ist katastrophal

Die Markthalle am Nordkopf steckt in einer tiefen Krise. Fast die Hälfte aller Händler ist seit der Eröffnung wieder ausgezogen, die verbliebenen Mieter verhandeln nur noch über einen Rechtsanwalt mit der Neuland.

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Markthalle in der Krise: Mitglieder der SPD-Fraktion machten sich gestern ein Bild von der Lage am Nordkopf.

Quelle: Photowerk (bb)

Sogar eine vorübergehende Schließung der Markthalle ist jetzt nicht mehr ausgeschlossen. Neuland-Geschäftsführerin Kerstin Mallwitz will trotzdem keine Schnellschüsse zur Rettung der Markthalle. „Wir halten das Konzept eigentlich für richtig, nur leider hat es sich nicht erfüllt.“ Zurzeit gibt es noch acht Mieter in der Markthalle, sechs sind bereits ausgezogen. Einziger Lichtblick: Das China-Restaurant Mr. Lee im Obergeschoss soll am 5. Juni endlich eröffnen.
Inzwischen haben sich alle verbliebenen Mieter einen gemeinsamen Anwalt genommen, um mit der Neuland über die Mietverträge zu verhandeln. Einige wollen komplett raus, andere zu neuen Konditionen bleiben.
Stadt, WMG und Neuland wollen das Projekt gemeinsam auf Kurs bringen. Stadtbaurätin Monika Thomas hat gestern eine vorübergehende Schließung zur Neustrukturierung nicht ausgeschlossen, fordert aber einen „längeren Atem“ und „spannende Ideen für den Übergang“. Die Markthalle gehöre zum Gesamtkonzept Nordkopf – und dessen Entwicklung sei nicht zu Ende.
SPD-Fraktionschef Hans-Georg Bachmann fordert „einen zweiten Startschuss für die Markthalle“.

htz

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