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Markthalle: Streit um Kündigungen

Wolfsburg Markthalle: Streit um Kündigungen

Nach der fristlosen Kündigung durch die Neuland wollen die Händler der gescheiterten Markthalle das Feld nicht freiwillig räumen. „Die Neuland wird klagen müssen“, sagt Anwalt Klaus Rhoda.

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Markthalle: Die Neuland hat den meisten verbliebenen Händlern zu Mitte Juli fristlos gekündigt.

Quelle: Foto: Manfred Hensel

Die Neuland will die Mehrzahl der Händler in der Markthalle vor die Tür setzen, weil diese die Miete nicht gezahlt haben (WAZ berichtete). Bis Mitte des Monats sollen alle gehen.
Doch die Mieter wollen es auf einen Prozess ankommen lassen. „Die Händler sind gar nicht fähig, die Miete zu zahlen, weil es in der Markthalle keinen Kundenverkehr mehr gibt“, sagt Anwalt Klaus Rhoda, der 13 aktuelle und frühere Mieter der Markthalle vertritt. Er wirft der Neuland vor, die Händler über die tatsächliche Auslastung der Markthalle „nicht aufgeklärt“ zu haben – von Anfang an lief die Markthalle schlechter als erwartet.
Die Händler streben außerdem eine Schadensersatzforderung an. „Es geht zum Teil um ganz erhebliche Summen“, sagt Rhoda. Die Händler hätten zwischen 10.000 und 80.000 Euro investiert und stünden vor dem Ruin.

htz

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