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Markthalle: Händlern droht Räumungsklage

Projektleiter hört auf Markthalle: Händlern droht Räumungsklage

Die Zukunft der Markthalle ist nach dem Rückzug von Projektleiter Hans Elfers (WAZ berichtete exklusiv) gänzlich ungewiss. „Wir sind auch für andere Konzepte als bisher offen“, sagt Neuland-Sprecherin Ilona Krause. Derweil bereitet sich die Neuland auf einen Gerichtsstreit mit den Händlern vor.

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Markthalle am Nordkopf: Noch ist völlig unklar, wie es nach dem Rückzug des Projektleiters Hans Elfers weitergeht.

Der scheidende Projektleiter begründet seinen Rückzug mit unterschiedlichen Vorstellungen darüber, wie die Markthalle zu führen ist. Entscheidungen müssten „schnell, kreativ und unternehmerisch getroffen werden“, so Elfers. Eine effektive Zusammenarbeit mit der Neuland und dem Aufsichtsrat sei nicht möglich.
Trotz dieser Kritik betont Neuland-Sprecherin Krause: „Die Atmosphäre ist nicht vergiftet.“ Bis zum Monatsende werde sich Elfers weiter um die Akquise neuer Händler kümmern. Es gebe „vielversprechende Kontakte“.
Allerdings: Wie es mit der Markthalle weitergeht, ist völlig unklar. Möglich, dass die Halle mit neuen Händlern in einem „ausgewogenen Branchen-Mix“ gefüllt wird. Es gibt aber auch andere Varianten. „Wir denken in alle Richtungen“, so Krause.
Die Neuland stellt sich auch auf einen Prozess mit mehreren Mietern der Markthalle ein, die Schadensersatz fordern. Nach gescheiterten Verhandlungen hat die Wohnungsgesellschaft vier der sieben verbliebenen Händlern zu Mitte Juli gekündigt. „Eventuell werden wir Räumungsklagen einreichen“, so Krause.

htz

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