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Marathon-Flitzer: Die Polizei ermittelt gegen Wolfsburger

Wolfsburg Marathon-Flitzer: Die Polizei ermittelt gegen Wolfsburger

Die Veranstalter des Berlin Marathons haben den Wolfsburger Davide Noto, der am Sonntag den Zieleinlauf des Weltrekordlers Wilson Kipsang störte (WAZ berichtete), wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Das gab die Berliner Polizei gestern auf Nachfrage bekannt.

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Im Ziel: Marathon-Flitzer Davide Noto (l.) aus Wolfsburg überraschte in Berlin.

Der Wolfsburger (35) war einfach kurz vor dem wirklichen Sieger Wilson Kipsang auf die Strecke gestürmt und dann in Siegerpose durch das Ziel gelaufen, auf seinem Shirt machte er Werbung für ein Sexportal im Internet. Zuvor war er offenbar niemandem aufgefallen, zumal er eine Startnummer (F7527) trug, die eigentlich einer Läuferin aus Niedersachsen zugeteilt war.

Noto, der schon beim Bundesliga-Spiel Hannover gegen Augsburg über das Feld gerannt war, wird voraussichtlich nochmals von Ermittlungsbehörden befragt.

Noto selbst hat sich bereits mit seinem Anwalt besprochen: „Ich hatte keinen Platzverweis, also kann ich auch keinen Hausfriedensbruch begangen haben. Meiner Meinung nach ist es schlimmer, in einer Feuerwehrzufahrt zu parken - ich habe niemanden gefährdet.“ Und: In den nächsten Tagen habe er kein neues Projekt vor.

Ob von Seiten des Berliner Veranstalters SCC Events mit einer weiteren zivilrechtlichen Klage zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Der Berliner Innensenator Frank Henkel sprach von einem „unsportlichen Vorfall“. Renn-Direktor Mark Milde erklärte, er sei „verärgert“. Der Sieger Wilson Kipsang sagte verblüfft: „Ich dachte, das wäre einer der Organisatoren“.

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